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Neuer Maserati-Showroom in Oldenburg

| Autor: Jens Rehberg

Die Autogalerie Schlickel erschließt für den Edel-Importeur ein bislang unbesetztes Verkaufsgebiet in Norddeutschland. Maserati passt gut in das Premium-Konzept des Mehrmarkenbetriebs.

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Der neue Maserati-Vertriebsstandort in Oldenburg-Etzhorn.
Der neue Maserati-Vertriebsstandort in Oldenburg-Etzhorn.
(Bild: Autogalerie Schlickel)

Die Autogalerie Schlickel in Oldenburg hat am vergangenen Wochenende offiziell ihren neu ausgebauten Maserati-Schauraum eröffnet. Wie Service- und Marketingleiter Arnold ten Hove auf Anfrage von »kfz-betrieb« sagte, besetzt das Autohaus damit eine von Maserati bislang unbearbeitete Vertriebsregion. Das Einzugsgebiet des Oldenburger Mehrmarkenhändlers reiche von Emden über Wilhelmshaven bis nach Bremen.

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Ten Hove ist zuversichtlich, im ersten vollen Verkaufsjahr 80 bis 100 neue und gebrauchte Maserati-Modelle vermarkten zu können. „Bei dieser Marke hat uns vor allem das Produktportfolio überzeugt. Es passt in die Zeit und zu unserem Premium-Konzept", so der Manager. Das Autohaus ist unter anderem Jaguar- und Land-Rover-Partner. Zum Investitionsvolumen machte ten Hove jedoch keine näheren Angaben.

Der neue, über 200 Quadratmeter große Schauraum, an den sich ein mehr als 310 Quadratmeter großer Werkstattbereich anschließt, ergänzt nun die 1.600-Quadratmeter-Ausstellungshalle für die Fiat-Chrysler-Marken des Autohauses.

Die Autogalerie Schlickel gibt es in Oldenburg seit 1979. Kernmarken des Handelsbetriebs sind die FCA-Fabrikate Fiat, Alfa Romeo, Abarth und Fiat Professional. Darüber hinaus vermarktet Schlickel auch Jeep, Jaguar und Land Rover. Mit 33 Mitarbeitern verkauft der Kfz-Betrieb jährlich zwischen 800 und 900 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.

Das deutsche Maserati-Händlernetz zählt nun knapp 30 Stützpunkte. Mit 827 neu zugelassenen Einheiten bis einschließlich Juli hat der Importeur hierzulande bislang ein Fünftel mehr Volumen vermarktet als im Vorjahreszeitraum. Allerdings konnte Maserati seit Jahresbeginn auch schon eine ganze Reihe neuer Vertriebspartner gewinnen – zudem kamen im Juli die Händlererstausstattung sowie die ersten Verkäufe des neuen Levante hinzu. 2015 verkaufte das Fabrikat in Deutschland insgesamt knapp 1.100 Einheiten.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«