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Neues SUV: MG macht sich fit für Europa

| Autor: Andreas Wehner

MG hat in London sein neues SUV XS vorgestellt, das als drittes Modell der Marke in Großbritannien an den Start geht. Der XS könnte zu den Modellen gehören, mit denen die Chinesen ab 2019 den Schritt nach Kontinentaleuropa wagen wollen.

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MG bringt in Großbritannien mit dem XS ein neues SUV auf den Markt.
MG bringt in Großbritannien mit dem XS ein neues SUV auf den Markt.
(Bild: MG)

MG hat auf der London Motor Show sein neues SUV XS vorgestellt. Die einstige britische Traditionsmarke, die inzwischen zum chinesischen SAIC-Konzern gehört und auch in China produziert, will das Fahrzeug Ende 2017 in Großbritannien auf den Markt bringen. Das Fahrzeug ist in China seit März bereits als ZS unterwegs und ordnet sich in der Modellpalette unterhalb des Kompakt-SUVs GS ein, das ebenfalls in Großbritannien erhältlich ist.

SAIC hatte angekündigt, mit MG im Jahr 2019 den Schritt nach Kontinentaleuropa wagen zu wollen. Der Autobauer will dabei vor allem auf Elektromobilität setzen. Zu diesem Zeitpunkt dürften die angekündigten Plug-in-Hybrid- und Elektro-Versionen des XS auf dem Markt sein. Da sich MG im boomenden Segment der kleinen SUVs gute Marktchancen ausrechnen dürfte, ist der Start des XS diesseits des Ärmelkanals nicht unwahrscheinlich.

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Zur Technik des neuen XS gibt es bislang nur wenige Informationen. Medienberichten zufolge soll er mit einem 1,0 Liter großen Dreizylinder-Turbo sowie einem 1,5-Liter-Sauger bestellbar sein. Neben einem Handschalter soll es ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben.

Preislich dürfte sich das SUV in seiner Klasse eher am unteren Ende positionieren. Britische Medien spekulieren über umgerechnet 14.000 bis 15.000 Euro zum Einstieg. Als Konkurrenten nennen die Verantwortlichen beispielsweise den Ssangyong Tivoli und den Nissan Juke.

MG bietet in Großbritannien derzeit zwei Modelle an. Neben dem SUV GS ist dort der Kleinwagen MG 3 auf dem Markt. Beide Modelle werden seit Ende 2016 komplett in China produziert. Zuvor hatte es noch eine Endmontage im britischen Birmingham gegeben. Dort befindet sich noch immer ein Design- und Entwicklungszentrum.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«