Mercedes-Benz-Verband Neuverträge sind nicht für alle Vertreter sicher

Autor: Martin Achter

Bei Mercedes-Benz laufen die Arbeiten am neuen Direktvertriebsmodell „Vertrieb der Zukunft“ auf Hochtouren. Der Hersteller will nach Angaben des Händlerverbands offenbar bis Juni eine Einigung erzielen und plant Änderungskündigungen. Die Pläne könnten einigen Vertretern den Vertrag kosten.

(Foto: Daimler)

Die Zeichen stehen auf Direktvertrieb: Mercedes-Benz will offenbar schon in den nächsten Monaten in seinem Händlernetz die vertraglichen Voraussetzungen für das neue Geschäftsmodell „Vertrieb der Zukunft“ (VdZ) schaffen. Das geht aus einem Schreiben des Verbands der Mercedes-Benz-Vertreter (VMB) hervor, das »kfz-betrieb« vorliegt. Demnach hat der Hersteller Anfang März Änderungskündigungen für den Juni in den Raum gestellt.

Der VMB veröffentlichte das Schreiben an seine Mitglieder nach einer sogenannten „Managementtagung“ des Herstellers für seine Handelsvertreter Anfang März. Darin kritisiert der Verband, dass „von einer Änderungskündigung im Juni vor der Managementtagung in keinem der Gespräche die Rede“ gewesen sei. Weil der Hersteller aber für die Einführung des VdZ-Modells eine solche Änderungskündigung plane, ist aus Sicht des Verbands nun „nicht sichergestellt, dass alle bisherigen Vertreter einen Neuvertrag erhalten“.

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Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«