Online-Store bei Mercedes-Benz

Autor Andreas Wehner

Mit neuen Vertriebs- und Marketingmaßnahmen will der Autobauer stärker auf die Kunden zugehen. Neben einem Online-Store gehören mobile Verkaufsberater zum neuen Konzept für die Kundenansprache.

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(Foto: Mercedes)

Mit einer neuen Vertriebs- und Marketingstrategie will Mercedes-Benz gegenüber der Konkurrenz Boden gut machen. Bis zum Jahr 2020 sollen nicht nur neue Produkte in neuen Segmenten für Wachstum sorgen, sondern auch die Anpassung der Vertriebsorganisation an sich ändernde Kundenwünsche, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte.

Teil der Strategie namens „Mercedes-Benz 2020 – Best Customer Experience“ ist ein Online-Store, über den die Kunden ihre Fahrzeuge jederzeit und überall bestellen und finanzieren können. Der Handel solle über den „finalen Kaufprozess“ und den Service eingebunden werden. Über eine Händlersuche kann der Kunde einen Mercedes-Partner oder eine Niederlassung in der Nähe finden. Die finanziellen Modalitäten für den Handel stünden noch nicht genau fest, sagte eine Daimler-Sprecherin auf Anfrage von »kfz-betrieb«.

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Zunächst startet Mercedes den Online-Store als Pilotprojekt zusammen mit den Niederlassungen in Hamburg und Warschau/Polen mit vorkonfigurierten Fahrzeugen. In einem zweiten Schritt soll das Ganze dann auf das komplette Netz ausgerollt werden. Einen Zeitplan dazu konnte die Sprecherin ebenfalls noch nicht nennen. Der Handel sei von Anfang an in das Projekt eingebunden gewesen.

Mercedes wolle für „neue, moderne Zielgruppen“ attraktiver werden, sagte Joachim Schmidt, Vertriebs- und Marketingchef von Mercedes-Benz Cars. „Dazu gehört, dass wir sie durch innovative, differenzierte Vertriebsformate stärker auch direkt in ihrem persönlichen Umfeld ansprechen. Gleichzeitig setzen wir bei allen Kundenkontakten gezielt auf digitale Elemente“, so Schmidt.

Der Handel bleibe bei allen Aktivitäten auch in Zukunft der wichtigste Kundenkontaktpunkt. Das gelte auch für die repräsentativen Standorte in den Innenstädten, deren Zahl bis 2020 von derzeit 20 auf mehr als das Doppelte wachsen soll. In Städten wie Berlin, Paris, Mailand, Brüssel, New York, Peking oder Tokio ziehen diese Markenauftritte Kunden an, die letztlich in die Autohäuser geführt werden sollen.

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