E-Commerce Onlinehändler Carnext beendet Privatkundengeschäft

Von Martin Achter

Der Angriff eines weiteren Disruptors ist vorerst gescheitert: Nicht nur der britische Anbieter Cazoo zieht sich aus Deutschland und Kontinentaleuropa zurück. Auch der Online-Gebrauchtwagenhändler Carnext hat den Verkauf an Privatkunden in Deutschland beendet. Und nicht nur dort.

Autos online bestellt – vor die Haustür geliefert: Offenbar ging das Geschäftsmodell von Carnext in Deutschland nicht auf. Der Onlinehändler zieht für sein Privatkundengeschäft den Stecker.
Autos online bestellt – vor die Haustür geliefert: Offenbar ging das Geschäftsmodell von Carnext in Deutschland nicht auf. Der Onlinehändler zieht für sein Privatkundengeschäft den Stecker.
(Bild: Carnext)

Neben dem britischen Online-Gebrauchtwagenhändler Cazoo zieht auch die frühere Leaseplan-Tochter Carnext den Stecker und beendet den Pkw-Einzelhandel in Deutschland: „CarNext.com hat den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an Privatkunden eingestellt“, heißt es auf der Website des Unternehmens. In der Fahrzeugsuche ist kein Bestand mehr gelistet.

Bisherigen Fahrzeugkäufern bietet das Unternehmen bei Fragen rund um ihre Bestellungen und ihre Autos aktuell noch den Kontakt per Telefon oder Mail an. Es verweist zudem darauf, dass sein B2B-Geschäft trotz des Rückzugs aus dem Einzelhandel erhalten bleibt: „Der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an Gebrauchtwagenhändler bleibt hiervon unberührt“, heißt es auf dem Portal. Zuerst hatte der Brancheninformationsdienstleister AIM Group über das Aus bei Carnext berichtet.

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