Opel Combo: Cool und barrierefrei

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Bei Transportern zählen nicht nur Ladevolumen und Gesamtgewicht. Sie müssen auch den speziellen Anforderungen der Nutzer angepasst sein. Opel bietet für den Combo deshalb eine Vielzahl an Um- und Ausbauvarianten an.

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Opel rüstet den Combo für verschiedene Einsatzzwecke um.
Opel rüstet den Combo für verschiedene Einsatzzwecke um.
(Bild: Opel Automobile GmbH)

Der Combo ist für eine Vielzahl von Gewerbetreibenden und Privatkunden als Transport- und Arbeitsfahrzeug interessant. Bevor der Minivan jedoch als Bäckerei- oder Kühlfahrzeug unterwegs sein kann, sind entsprechende Umbauten erforderlich. Diese bietet der Rüsselsheimer seinen Kunden für die Modellvarianten Life und Cargo mit dem Siegel „herstellergeprüft“ an.

So können Kunden zwischen den Längen 4,40 Meter und 4,75 Meter sowie verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten wählen. Für die spezifischen Umbauten arbeitet der Nutzfahrzeughersteller mit verschiedenen Um- und Aufbauexperten zusammen, wie AMF-Bruns, Car Fibreglass, Focaccia, Gruau, Kerstner, Lamberet, Morice Constructeur und Tripod Mobility. Endkunden sollen dabei vom Opel-Händlernetzwerk und dem entsprechenden Zubehörsortiment, wie etwa verschiedenen Regalsystemen, profitieren.

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Im Motorenportfolio befinden sich nur WLTP-zertifizierte, turbogetriebene Benzin- und Dieselaggregate. Sie erfüllen die Euro-6d-Temp-Abgasnorm. Der Combo ist mit Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe sowie optional mit einer Achtstufenautomatik erhältlich. Spezifische Modelle sind zudem mit mechanischem Sperrdifferenzial, mehr Bodenfreiheit und Unterfahrschutz bestellbar.

Rollstuhlgerechter Combo Life

Ein Beispiel für die Umbaumöglichkeiten des Minivans ist die Umrüstung zum rollstuhlgerechten Fahrzeug. Für die entsprechende Umrüstung eignen sich beide Fahrzeuglängen und können laut Hersteller mit bis zu fünf Sitzen plus Rollstuhlplatz ausgestattet werden. Für die Sicherheit der Person im Rollstuhl sorgt während der Fahrt ein Dreipunkt-Gurtsystem mit elektrischen und mechanischen Rückhaltesystemen.

Über eine manuell justierbare Rampe am Heck können die Rollstühle ins Fahrzeug gefahren werden. Zusätzlichen Komfort soll eine optionale Luftfederung bieten. Diese senkt das Fahrzeug ab – die Zufahrtsrampe fährt hier elektrisch aus und rastet im Heckstoßfänger ein.

Cool transportieren

Umgebaut zum Kühlfahrzeug kann der Combo wahlweise mit zwei oder drei Sitzen, zwei Hecktüren und auf Wunsch mit seitlicher Schiebetür ausgestattet werden. Je nach Umbau beträgt das Fassungsvermögen des Kühlabteils 1,6 oder 2,0 Kubikmeter.

Der Kühl-Combo besitzt eine Isotherm-Zelle aus glasverstärkten Polyester-Sandwichpaneelen mit spezieller Beschichtung. Sie soll die Hecktüren optimal abdichten und es leicht machen, den Innenraum zu reinigen. Der Boden des Kühlabteils ist dabei rutschfest ausgeführt und LED-beleuchtet.

Bei der Ausstattung haben die Kunden die Wahl: Es stehen verschiedene Kühlanlagen, ein herausnehmbarer Zwischenboden, eine Zurrschiene sowie je nach Produkt und Einsatzzweck verstellbare Regale zur Wahl. Die Schiebetür lässt sich optional auch von innen öffnen. Zudem sind auf Wunsch Streifenvorhänge erhältlich, die bei kurzzeitig geöffneten Türen dafür sorgen sollen, dass möglichst wenig Kälte aus dem Innenraum entweicht.

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