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Opel: Hin und Her in Rüsselsheim

| Autor: Jan Rosenow

PSA ringt weiter mit seiner Zukunftsstrategie für die Opel-Ingenieure in Rüsselsheim. Offenbar gibt es Pläne, einen großen Teil des Entwicklungszentrums zu verkaufen.

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Die Sitzentwicklung als Opel-Kernkompetenz soll in Rüsselsheim bleiben.
Die Sitzentwicklung als Opel-Kernkompetenz soll in Rüsselsheim bleiben.
(Bild: Opel Automobile GmbH)

Erst vor wenigen Wochen hatte PSA eine gute Zukunft für das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim skizziert. Es sollte die globale Verantwortung für mehrere Projekte im Konzern bekommen und zudem alle zukünftigen Opel-Modelle entwickeln. Ist diese Zusage bereits wieder obsolet? Darauf deutet ein Bericht in der französischen Zeitung „Le Monde“ hin. Demnach soll ein großer Teil der Einrichtung (mit rund 4.000 von 7.000 Arbeitsplätzen) verkauft werden. Als Käufer kämen französische Ingenieurdienstleister wie Altran, Akka oder Segula in Frage, aber auch der deutsche Bertrandt-Konzern.

Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller nimmt dazu in einer aktuellen Pressemitteilung Stellung: „Wir wissen, dass die Auftragsvolumina von GM in den kommenden Jahren drastisch abnehmen werden. Deshalb prüfen wir unterschiedliche Optionen, wie eine nachhaltige und erfolgreiche Aufstellung im ITEZ erreicht werden kann. Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen sind dabei Teil dieser Überlegungen. Aktuell wurden jedoch noch keine Entscheidungen dazu getroffen. Es steht noch nicht fest, welche Optionen tragfähige Lösungen sein könnten. Es ist selbstverständlich, dass unsere Sozialpartner in den Prozess eingebunden werden.“

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group