Opel Mokka: Klein, heiß und auch mal schwarz

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Erst wurden sie zu Vans, nun machen die Kleinwagen auch auf SUV. Mit dem Opel Mokka besetzt Ende 2012 erstmals auch das Modell einer deutschen Marke die neue Nische der Mini-SUV.

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Klein, heiß und auch mal schwarz: Mit dem Opel Mokka besetzt Ende 2012 erstmals auch das Modell einer deutschen Marke die neue Nische der Mini-SUV.
Klein, heiß und auch mal schwarz: Mit dem Opel Mokka besetzt Ende 2012 erstmals auch das Modell einer deutschen Marke die neue Nische der Mini-SUV.
( Opel )

Opel will Skoda Yeti und Mini Countryman Konkurrenz machen. Auf Basis der Kleinwagens Corsa startet Ende 2012 das Mini-SUV Mokka auf dem deutschen Markt. Neben der trendigen Optik soll vor allem das Raumangebot überzeugen.

Mit 4,28 Metern Länge ist der Mokka genau 28 Zentimeter länger als der Corsa. Und auch die Dachhöhe hat ersten Fotos zufolge ordentlich zugelegt. Ergebnis ist ein Laderaum von maximal 1.372 Litern – rund 272 Liter mehr als in der fünftürigen Limousine. Optisch setzt der Mokka auf typische SUV-Zutaten wie erhöhte Bodenfreiheit, wuchtige Frontgestaltung und Anbauteile im Geländewagen-Stil wie etwa einen Unterfahrschutz.

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Drei Motoren stehen zur Wahl

Wie bei SUV üblich bleiben die Tugenden auf unbefestigter Straße aber Nebensache. So ist ein Allradantrieb nur gegen Aufpreis zu haben, die Basisversion wird über die Vorderräder angetrieben. Im Ausgleich wird das ESP um Helfer für das Anfahren am Berg und die Fahrt bei starkem Gefälle garniert.

Für den Antrieb stehen zunächst drei aus anderen Opel-Modellen bekannte Motoren zur Wahl. Einstiegs-Triebwerk ist ein 1,6-Liter-Benziner mit 85 kW/115 PS Leistung, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Turbo mit 103 kW/140 PS. Als Dieseloption gibt es einen 93 kW/130 PS starken 1,7-Liter-Motor. Die Kraftübertragung übernehmen manuelle Getriebe mit fünf beziehungsweise sechs Gängen, die serienmäßig mit einem Start-Stopp-System kombiniert sind. Ohne die Spritspartechnik auskommen muss die alternativ erhältliche Sechsgangautomatik.

Premiere auf dem Genfer Autosalon

Bei der Ausstattung darf sich das kleine SUV beim Kompaktmodell Astra bedienen. Gegen Aufpreis sind so unter anderem Spurassistent, Kollisionswarner, Verkehrszeichenerkennung und Bi-Xenonlicht zu haben. Ebenfalls angeboten wird der in der Heckstoßstange versenkbare Fahrradträger Flex Fix. Offizielle Preise nennt Opel noch nicht, die günstigste Variante dürfte aber rund 18.000 Euro kosten. Damit wäre der Rüsselsheimer knapp 1.000 Euro billiger als ein Skoda Yeti, aber rund 1.000 Euro teurer als die Mitbewerber Nissan Juke und Toyota Urban Cruiser. Der ebenfalls vergleichbare Mini Countryman kostet ab 20.200 Euro.

Premiere feiert der Crossover-Opel auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März). Der Grund für die frühe Veröffentlichung der ersten Bilder dürfte aber woanders zu suchen sein. Auf der Detroit Auto Show (bis 24. Januar) feiert derzeit bereits der Buick Encore sein Debüt, ein optisch nur wenig veränderter US-Ableger des Mokka.

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