Opel startet Onstar-Nachfolgesystem

Bisheriger Dienst läuft noch bis Ende 2020

| Autor: sp-x/jr

Das neue Konnektivitätspaket „Connect“ kostet bei der Konfiguration zunächst 300 Euro.
Das neue Konnektivitätspaket „Connect“ kostet bei der Konfiguration zunächst 300 Euro. (Bild: Opel)

Opel startet seinen neuen Vernetzungs-Dienst. „Opel Connect“ tritt an die Stelle des „Onstar“-Services des ehemaligen Eigners General Motors (GM). Er ist zu Preisen ab 300 Euro für die neueren Pkw-Modelle der Marke zu haben. Zu den Funktionen des fest an Bord installierten Konnektivitäts-Paketes zählen Echtzeit-Verkehrsdaten für die Navigation, Notruf- und Pannenruffunktion sowie die Fernabfrage von Fahrzeugdaten.

Darüber hinaus ermöglicht das System, digitale Schlüssel auf dem Smartphone einzurichten, um Freunden und Familie einfachen Zugang zum Fahrzeug zu ermöglichen. Die neue Option ist für alle Opel-Modelle mit Technik des früheren Kooperationspartners und heutigen Eigners PSA zu haben. Dazu zählen der neue Corsa, die SUV-Modelle Crossland X und Grandland X sowie der Combo Life bzw. Cargo, der Zafira Life und der Vivaro. Der Pannendienst ist dabei nur im ersten Jahr nach Erstzulassung kostenlos. Die Navigation unter Hinzuziehung von Echtzeit-Verkehrsdaten wird ab dem vierten Nutzungsjahr kostenpflichtig – einen Preis nennt Rüsselsheim noch nicht.

2015 hatten die Rüsselsheimer das GM-Onstar-System in Deutschland eingeführt. Besonderheit war eine Art elektronischer Butler-Service – Nutzer können sich vom Steuer aus mit einem menschlichen Mitarbeiter in einem Callcenter verbinden lassen, der einem beim Umgang mit dem Fahrzeug und alltäglichen Aufgaben hilft. Als Option abseits entsprechender Ausstattungspakete kostete Onstar initial fast 500 Euro. Nach der Trennung von GM und Opel läuft der Dienst Ende 2020 aus. Ein Umrüsten der Fahrzeuge auf die neue Technik ist nicht möglich.

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