Optische Felgeninstandsetzung: Der schnelle Dreh

Viele Betriebe komplettieren ihr Serviceangebot rund ums Rad mit der optischen Felgeninstandsetzung. Mit dem richtigen Equipment erledigt der Anwender das bisher zeitraubende Abkleben buchstäblich im Radumdrehen.

| Autor: Ottmar Holz

Der Anwender erreicht auf dem Drehtisch alle Winkel, Ecken und Kanten der Felge in bequemer Körperhaltung mit optimalem Sichtwinkel.
Der Anwender erreicht auf dem Drehtisch alle Winkel, Ecken und Kanten der Felge in bequemer Körperhaltung mit optimalem Sichtwinkel. (Bild: Holz)

Anwendungstechniker Marco Traxel beugt sich tief über eine Werkbank und dreht mit hörbarem Ächzen den 21-Zöller eines Q7 ein Stückchen weiter. So arbeitet er sich Speiche für Speiche mühsam voran und entfernt mit einem kreischenden Exzenterschleifer den zähen Klarlack. Geraume Zeit später ist der Lack ab, und Traxel maskiert das Felgenbett – mit einer Hand bewahrt er das jetzt instabil stehende Rad davor, umzustürzen, während er mit der anderen Hand das Abdeckpapier in die Radschüssel einklebt. Dabei muss er das Rad immer wieder anheben und ein paar Zentimeter weiterdrehen – so deckt er langsam Stück für Stück des Felgeninneren ab.

Im Hintergrund beobachtet sein Chef, Geschäftsführer Roland Fuchs von Cartec, derweil aufmerksam jeden einzelnen Handgriff. Auch in anderen Betrieben, die bereits mit verschiedenen Maschinen seines Wheelmaster-Systems arbeiten, hat sich der schwäbische Tüftler genau umgesehen.

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