Alfa- und Jeep-Händlerverband Partner bleiben oder nicht?

Von Jens Rehberg

Neben den Fallstricken des Tagesgeschäfts und den Verbandsangelegenheiten stand vor allem eins im Fokus der Mitgliederversammlung der Jeep- und Alfa-Partner: Die Unsicherheit in der Zusammenarbeit mit dem Hersteller.

Stehender Applaus zum Abschied von Peter Jakob an der Spitze des Partnerverbandes der FCA-Premiummarken.
Stehender Applaus zum Abschied von Peter Jakob an der Spitze des Partnerverbandes der FCA-Premiummarken.
(Bild: Rehberg / VCG)

Eines gab Verbandsanwalt Andreas Nodoushani den knapp 50 anwesenden Verbandsmitgliedern gleich zu Beginn der Tagung mit auf den Weg: „Den Ausgleichsanspruch durchzurechnen könnte sich für jeden von Ihnen lohnen.“ Der Verband schätzt, dass etwa 15 Prozent der rund 120 Alfa- und Jeep-Vertriebspartner keinen neuen Händlervertrag erhalten werden.

Nach den anhaltenden Gesprächen zwischen dem Hersteller und den Partnern, bei denen ein Anschlussvertrag an Bedingungen geknüpft ist, könnten sich weitere zehn Prozent der Händler von Stellantis abwenden. Circa ein Viertel der Alfa- und Jeep-Händler würde damit zum Ende Mai 2023 aus dem Vertriebsnetz ausscheiden.