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Peugeot erweitert die 208-Familie

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Der französische Hersteller verzichtet auf eine Kombi-Version des Kleinwagens 208. Stattdessen setzt Peugeot mit dem 2008 ganz auf den Trend zu kleinen SUV.

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Peugeot bringt den kleinen SUV 2008 auf Basis des Kleinwagenwagens 208 auf den Markt.
Peugeot bringt den kleinen SUV 2008 auf Basis des Kleinwagenwagens 208 auf den Markt.
(Foto: Peugeot)

Der Kleinwagen Peugeot 208 erhält mit dem 2008 ersten Karosseriezuwachs. Die Franzosen setzen dabei ganz auf den Trend zu kleinen SUV. Der Wettbewerber zum Opel Mokka geht ab Juni ins Rennen um die Gunst der Käufer. Die Preise stehen noch nicht genau fest: Sie dürften bei zirka 18.000 Euro für das nur als Fronttriebler erhältliche Mini-SUV beginnen. Einen klassischen Kombiableger wird es nicht geben.

Offroad-Karosserieelemente inklusive 17 Zoll-Rädern, das große Panoramadach sowie die markante Front dominieren das muskulöse Außendesign des 4,16 Meter langen 2008. Peugeot verspricht neben einem erhöhten Sitzgefühl samt guter Rundumsicht für die Insassen viel Platz und Flexibilität.

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Der 2008 teilt sich nicht nur die Plattform mit dem drei- oder fünftürigen Kleinwagen 208, sondern auch weitgehend dessen Motorenangebot. Die Leistungsspanne reicht auf Benzinerseite vom sparsamen 1,2-Liter-Dreizylinder mit 60 kW/82 PS bis zum 1,6-Liter-Vieryzlinder mit 115 kW/155 PS. Ein turboaufgeladener Dreizylinder mit wahrscheinlich 81 kW/110 PS soll die Palette Anfang 2014 ergänzen. Die Dreizylinder werden mit einem Start-Stopp-System kombiniert, genau wie die zwei 1,6-Liter-Dieselaggregate mit 68 kW/92 PS und 84 kW/115 PS. Entsprechend liegen die günstigsten CO2-Ausstoßwerte jeweils unter 100 Gramm. Ein Diesel-Hybridantrieb wie beispielsweise im 3008 ist aus Kostengründen nicht vorgesehen.

Als erstes Fahrzeug der Löwenmarke tritt das kleine SUV nicht nur in Europa an, sondern auch in China sowie auf dem amerikanischen Kontinent.

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