Suchen

Polizei stoppt Auto mit „Triebwerken“ aus Plastikeimern

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Einhornnase, Flammen, Triebwerke aus Plastikeimern – Polizeibeamten der Inspektion Dahn fiel am vergangenen Freitag ein alles andere als alltägliches Auto auf der B10 in Richtung Landau auf.

Firmen zum Thema

Diese interessante Konstruktion stufte die Polizei als nicht verkehrssicher ein.
Diese interessante Konstruktion stufte die Polizei als nicht verkehrssicher ein.
(Bild: Polizeidirektion Pirmasens)

Ein nicht alltägliches Bild präsentierte sich den Polizeibeamten der Inspektion Dahn in Hauenstein am vergangenen Freitag. Sie zogen am frühen Mittag ein Fahrzeug mit britischer Zulassung aus dem Verkehr, das gleich durch mehrere Anbauten auffiel.

Im Bereich des Kühlergrills war mittels Schrauben und Schaumstoff eine Art Nase angebracht, welche das Auto wie ein Einhorn aussehen lassen sollte. Auf dem Kühlergrill und Fahrzeugdach waren verschiedene aus Spanplatten gefertigte und mit metallenen T-Stücken fixierte „Flammen“ fest verbaut. Darüber hinaus war ein orangefarbener Rundumkennleuchten-Balken mit Lautsprecher angebracht. Das Heck zierten insgesamt fünf schwarze Plastikeimer in verschiedenen Größen, welche wie Triebwerke aussehen sollten.

Die Seitansicht des auffälligen Fahrzeugs.
Die Seitansicht des auffälligen Fahrzeugs.
(Bild: Polizeidirektion Pirmasens)

Durch den unsachgemäßen Anbau von selbst gefertigten Teilen war aus Sicht der Beamten die Verkehrssicherheit des Pkw nicht mehr gegeben. Sie untersagten deshalb der Besitzerin, einer 42-jährigen Britin, solange die Weiterfahrt, bis sie alle unzulässigen Teile abmontiert. Was die Frau mit dem auffälligen Fahrzeug vor hatte, ist nicht bekannt. Sie erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen illegaler technischer Veränderungen an ihrem Kraftfahrzeug.

(ID:46181455)