Suchen

Post-Chef rechnet mit hohem Verlust für Streetscooter

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Deutsche-Post-Vorstandschef Frank Appel erwartet für das Geschäft mit Elektrotransportern 2019 erneut einen deutlichen Verlust, bezeichnete den Streetscooter jedoch als Erfolgsgeschichte. Für künftiges Wachstum sollen währenddessen zwei neue Manager sorgen.

Firma zum Thema

Die Post sieht den Streetscooter trotz Verlusten als Erfolg.
Die Post sieht den Streetscooter trotz Verlusten als Erfolg.
(Bild: Streetscooter)

Deutsche-Post-Vorstandschef Frank Appel erwartet für das Geschäft mit Elektrotransportern 2019 erneut einen deutlichen Verlust. „Ein signifikanter zweistelliger Millionenbetrag wird es auch dieses Jahr werden“, sagte Appel zum voraussichtlichen Jahresergebnis der Tochter Streetscooter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Das eigens entwickelte Lieferfahrzeug mit Elektroantrieb sei dennoch „eine tolle Erfolgsgeschichte für den Konzern“. „Wir haben damit vor fünf Jahren angefangen, weil es kein Angebot aus der Industrie gab. Heute haben wir selbst 10.000 Streetscooter auf der Straße.“ Die Post wolle aber kein Autohersteller werden, bekräftigte Appel. Deshalb spreche der Konzern mit potenziellen Partnern und mit Kaufinteressenten.

Tesla-Manager soll Absatz ankurbeln

Währenddessen teilte die Deutsche Post in Aachen mit, dass ein bisheriger Manager des US-Elektroautobauers Tesla Verkauf des Elektrolieferwagens ankurbeln soll. Peter Bardenfleth-Hansen ist bei Streetscooter seit Montag für das weitere Wachstum und den Aufbau der internationalen Vertriebsorganisation zuständig. Als neuer Technik-Vorstand soll Ulrich Stuhec die Produktentwicklung inklusive autonomes Fahren vorantreiben. Stuhec wechselte von Ford zu Streetscooter.

(ID:46168188)