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Presse: Australischer Online-Marktplatz prüft Gebot für Autoscout 24

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Neben verschiedenen Finanzinvestoren hat laut einem Bericht der „Financial Times“ auch das australische Unternehmen Carsales.com Interesse an der möglicherweise zum Verkauf stehenden Onlinebörse Autoscout 24.

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(Bild: Autoscout 24)

Für das Autoverkaufsportal Autoscout 24 vom Online-Marktplatzbetreiber Scout 24 gibt es laut einem Medienbericht immer mehr Interessenten. Der australische Online-Marktplatz Carsales.com erwäge, Scout 24 ein Kaufangebot für das Autoportal zu unterbreiten, berichtet die „Financial Times“ (FT) am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Autoscout 24, das mit rund 2,3 Milliarden Euro bewertet werde, habe das Interesse von Private-Equity-Firmen geweckt. Scout 24 hat sich laut der Zeitung zum Bericht nicht äußern wollen und Carsales.com habe nicht sofort auf eine Anfrage reagiert.

Finanzinvestoren wie Hellman & Friedman, Apax Partners und Permira gehörten zu den anderen Bietern, die möglicherweise später in dieser Woche ihre Übernahmeangebote vorlegen werden, schreibt das Blatt weiter. Es sei aber noch nicht sicher, dass Carsales.com tatsächlich eine Offerte für Autoscout 24 unterbreiten werde, denn das Autoscout-24-Geschäft entspreche in etwa dem Marktwert des australischen Unternehmens. Zudem gebe es keine Garantie, dass Scout 24 sein Autoportal verkaufen werde, wenn der Preis nicht stimme.

Ende November hatte Scout 24 angekündigt, einen Verkauf oder eine Abspaltung des Autoportals in Betracht zu ziehen. Damit gab das Unternehmen offensichtlich dem Druck des aktivistischen Aktionärs Elliott nach. Der hatte zuvor gefordert, den Online-Automarkt zu verkaufen, damit sich Scout besser auf seine Immobiliensparte mit dem Portal Immobilienscout 24 konzentrieren könne.

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