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Probleme mit E-Call: Volvo ruft fast alle Baureihen zurück

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Das Kommunikationsmodul in nahezu allen aktuellen Volvo-Baureihen benötigt ein Softwareupdate. Im Notfall könnte die Übermittlung der GPS-Position an Ersthelfer gestört sein.

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(Foto: Volvo)

Mit Ausnahme des V40 (Cross Country) ruft Volvo Fahrzeuge aus allen aktuell in Deutschland angebotenen Baureihen zurück – hierzulande sind das 7.282 Stück. Bei den Modelljahren 2017 bis 2019 könne eine Softwareabweichung im Kommunikationsmodul Auswirkungen auf verbundene Dienste wie „Volvo-On-Call“ haben, in dem auch die Notruffunktion integriert ist. „Dadurch können zum Beispiel bei einem Unfall keine GPS-Positionen übermittelt werden“, erklärte ein Sprecher von Volvo Deutschland auf Anfrage.

Die Vertragswerkstätten führen demnächst ein Software-Update durch. Hierfür sind etwa 35 Minuten eingeplant. Im internen Volvo-System werde die Durchführung der Maßnahme anschließend registriert, so der Sprecher. „Freie Werkstätten haben keine Möglichkeit zu erkennen, ob eine Maßnahme offen ist oder noch abgearbeitet werden muss.“

Der Rückruf „R39917“ betrifft weltweit 88.345 Fahrzeuge folgender Modellreihen und -jahre:

  • Volvo XC90 der Modelljahre 2017-2019
  • Volvo XC60 der Modelljahre 2018-2019
  • Volvo XC40 der Modelljahre 2018-2019
  • Volvo V90 der Modelljahre 2017-2019
  • Volvo V90CC der Modelljahre 2017-2019
  • Volvo V60 des Modelljahres 2019
  • Volvo V60CC des Modelljahres 2019
  • Volvo S90 der Modelljahre 2017-2019

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist