Auto Expo
Prozessmeister aus Fernwald
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Auto Expo hat seine Prozesse im Griff: Bis zu 100 Fahrzeuge kann das Unternehmen aus Fernwald bei Gießen pro Tag hereinnehmen und verkaufen. Mit einer Reihe an Projekten will die Tochter der Deutschen Leasing ihre Leistungsfähigkeit und Retailquote noch weiter steigern.
Auto Expo bezeichnet sich selbst als Prozess- und Verkaufsmaschine. Das scheint keineswegs zu hoch gegriffen, wenn man sich die Zahlen des in Fernwald bei Gießen angesiedelten Unternehmens ansieht. Im letzten Geschäftsjahr vermarktete Auto Expo rund 15.500 Fahrzeuge und erzielte 280 Millionen Euro Umsatz – mit lediglich 51 eigenen Mitarbeitern und ungefähr derselben Zahl an Beschäftigten von Dienstleistern. In der Spitze kann Auto Expo 100 Fahrzeuge pro Tag verkaufen.
Diese Geschwindigkeit ist auch einem gewissen Druck geschuldet: Auto Expo ist eine Tochter der Deutschen Leasing, die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehört. In Fernwald werden die Leasingrückläufer der Muttergesellschaft vermarktet – und damit kommen täglich Fahrzeuge auf den Hof, die schnell gedreht werden müssen. Im Schnitt gelingt das bei Auto Expo binnen 23 Tagen. Dafür müssen die Prozesse von der Hereinnahme, Bewertung, Aufbereitung bis zur Auslieferung sitzen. „Bestandsmanagement steht auf unserer Prioritätenliste weit oben“, betont Geschäftsführer Dennis Schmidt, „wenn wir hier 60 oder 70 Standtage hätten, dann würde unser Platz nicht reichen.“ Und das, obwohl Auto Expo davon reichlich zur Verfügung hat; das Gelände ist 68.000 Quadratmeter groß. Längere Standzeiten toleriert Schmidt nur bei besonderen Fahrzeugen, die sich hin und wieder unter den Bestand mischen, etwa ein Rolls-Royce oder ein Ferrari. „Aber wenn ein silberner Passat Variant 90 Tage steht, dann ist alles schiefgelaufen“, bringt es Schmidt auf den Punkt.
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