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PSA legt Opel-Vertrieb mit anderen Konzernmarken zusammen

Autor: Jens Rehberg

Der PSA-Konzern hat seinen Deutschland-Vertrieb nicht nur am Standort Rüsselsheim zusammengeführt, sondern auch in einem Tochterunternehmen gebündelt. Ziel ist es, weitere Synergien zu schöpfen.

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Der Vertrieb aller vier PSA-Konzernmarken ist nun in Rüsselsheim angesiedelt.
Der Vertrieb aller vier PSA-Konzernmarken ist nun in Rüsselsheim angesiedelt.
(Bild: Adam Opel GmbH)

PSA hat in Rüsselsheim die Zusammenlegung des Opel-Vertriebs mit den Vertriebsabteilungen der anderen Konzernfabrikate in Deutschland abgeschlossen. Damit sind ab Februar 2020 alle vier Marken – Peugeot, Citroën, DS Automobiles und Opel – nicht nur räumlich unter einem Dach, sondern auch in Bezug auf die Unternehmensstruktur. Denn die Vertriebler sind künftig alle bei der Groupe PSA Deutschland GmbH angestellt. Knapp 400 Noch-Opel-Mitarbeiter bekommen so einen neuen Chef: Rasmus Reuter.

Von den 188 zuletzt in der bisherigen PSA-Deutschland-Zentrale beschäftigten Mitarbeitern sind nach Angaben von Opel immerhin „mehr als 100“ von Köln nach Rüsselsheim umgezogen. Insgesamt soll die neue GmbH also über 500 Angestellte haben. Allerdings findet der Betriebsübergang für die Noch-Opel-Mitarbeiter erst im Februar statt.

Wie genau sich nun beispielsweise Opel-Deutschland-Chef Ulrich Selzer in die neue Organisationsstruktur einfügt, ist nicht ganz klar. Konkrete interne Berichtslinien kommentiere man nicht, hieß es von Opel am Donnerstag auf die Anfrage, ob Selzer künftig sowohl Rasmus Reuter als auch Opel-Gesamtvertriebschef Xavier Duchemin unterstellt sei.

„Die neue Struktur bringt nicht nur neue Synergien für unseren gesamten Konzern, sondern ist ab dem nächsten Jahr auch eine der größten Vertriebsorganisationen im gesamten deutschen Automobilmarkt“, wird Rasmus Reuter in einer Pressemitteilung des Konzerns zitiert.

Insgesamt kamen die vier Marken im vergangenen Jahr in Deutschland auf rund 392.000 Pkw- und Nutzfahrzeug-Neuzulassungen. Knapp zwei Drittel steuert Opel mit 241.000 Neuzulassungen bei, der Rest kommt überwiegend von Peugeot (80.000 Neuzulassungen) und Citroën (66.000 Neuzulassungen).

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«