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PSA: Neue Quote, neuer Ärger

| Autor: Christoph Baeuchle

Für Peugeot- und Citroën-Händler gilt eine Dieselquote. Verkaufen sie zu wenig Diesel-Pkws, müssen sie seit dem zweiten Quartal Strafen zahlen. Und zwar nicht zu knapp. Das sorgt schon für viel Ärger. Doch es scheint eher ein Testlauf zu sein. 2020 soll eine neue Quote kommen. Die könnte es in sich haben.

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(Foto: Peugeot)

PSA-Chef Carlos Tavares ist für seine Weitsicht bekannt. Und für sein knallhartes Durchgreifen. Beides stellt der Portugiese und der französische Konzern mal wieder unter Beweis: Seit 2019 gilt für die deutschen Händler von Peugeot und Citroën die Dieselquote. Wer die Quote erfüllt, erhält einen Bonus. Wer sie reißt, zahlt.

Nur weniges hat PSA-Händler in letzter Zeit so sehr verärgert wie die Dieselquote. Doch es scheint ein kalkulierter Ärger zu sein, denn 2020 will der Importeur noch einen drauflegen. „Es ist wohl eher eine Testphase“, sagt ein PSA-Partner. Die Befürchtungen sind groß: Für das nächste Jahr sei eine CO2-Quote geplant, so der Partner. Der Blick geht dabei zu Opel. Bei der Schwesternmarke hat der Konzern bereits vorgelegt.