Rabattstudie: Auf einmal wird der E-Golf von VW ganz billig

Markteinführung des ID 3 drückt Preise älterer Elektromodelle

| Autor: dpa

Der E-Golf
Der E-Golf (Bild: VW)

Vor der großen Elektro-Offensive räumt VW offensichtlich noch sein Lager der älteren E-Modelle. Der jüngsten Rabattstudie des CAR-Instituts der Universität Essen-Duisburg zufolge wird der batteriegetriebene E-Golf derzeit mit hohen Abschlägen in den Markt gedrückt. Bei Internet-Händlern haben die Marktbeobachter nach eigenen Angaben mehrere Angebote gefunden, die mit der staatlichen Förderung auf einen Verbraucher-Endpreis von knapp mehr als 20.000 Euro kommen. Das bislang für 31.900 Euro angebotene Elektroauto liege damit aktuell unter dem Listenpreis des günstigsten Verbrenner-Golfs.

Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer vermutet die bevorstehende Markteinführung des E-Modells ID 3 als Hintergrund für die über den Handel angebotenen Rabatte. Der komplett neu entwickelte ID 3 soll mit seiner höheren Reichweite von rund 300 Kilometern für rund 30.000 Euro angeboten werden, sodass der bisherige E-Golf mit 233 Kilometern Reichweite nicht mehr konkurrenzfähig erscheine. Das Auslaufmodell erreichte laut Institut in den ersten acht Monaten dieses Jahres einen Anteil von lediglich 3,6 Prozent aller in Deutschland verkauften Golf-Varianten. Noch schwächer habe sich der Plug-in-Hybrid Golf GTE mit einem Anteil von 0,1 Prozent verkauft.

Premiere: VW ID 3 – Stromer für die Massen

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10.09.19 - VW zieht endlich das Tuch von seinem ersten Spross der ID-Familie. Das Elektromodell ID 3 soll 2020 die E-Mobilität kräftig ins Rollen bringen. Versprochen werden bis zu 550 Kilometer Reichweite. Die auf 30.000 Stück limitierte „First Edition“ ist bereits ausverkauft. lesen

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