RDKS: Alcar setzt nun auf Schrader

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Statt von T-Pro kommt der Alcar-Sensor demnächst vom Marktführer Schrader. Damit will der Räderhersteller mehr Marktabdeckung erreichen.

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Früher von T-Pro, jetzt von Schrader: der Alcar-RDKS-Sensor.
Früher von T-Pro, jetzt von Schrader: der Alcar-RDKS-Sensor.
(Foto: Alcar)

Der österreichische Alcar-Konzern, nach eigenen Angaben europäischer Marktführer bei Leichtmetall- und Stahlrädern, hat einen neuen Reifendruckkontrollsensor für den Aftermarket vorgestellt, der vom Sensor-Hersteller Schrader stammt. Bislang vertrieb Alcar Messfühler der Marke T-Pro unter seinem eigenen Namen. Der neue „Alcar-by-Schrader-Sensor“ ist ab Juli für den Handel verfügbar.

Dabei handelt es sich um einen programmierbaren Sensor der neuesten Generation, der mit handelsüblichen Diagnose- und Programmiergeräten bedient werden kann. Somit können Kunden der Alcar-Gruppe in Zukunft ein zusätzliches RDKS-Produkt mit einer hohen Fahrzeugabdeckung anbieten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Mit den Rädermarken AEZ, Dotz, Sezent, Enzo, Dotz Survival und Alcar Stahlrad machen wir es den Fachbetrieben leicht, denn alle unsere Räder sind auf die Aufnahme aller gängigen Sensoren vorbereitet“, betont Alcar-Geschäftsführer Alexander Riklin.

Schrader International ist mit über 50 Prozent OE-Anteil und mehr als 300 Millionen produzierten Reifendrucksensoren weltweiter Marktführer auf diesem Gebiet. Das Unternehmen ist seit 2014 Teil von Sensata Technologies, einer früheren Tochterfirma von Texas Instruments.

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