Renck-Weindel packt Fiat und Jeep in einen Pop-Up-Store

Autor: Jens Rehberg

Die Mannheimer Renck-Weindel-Gruppe hat in Ludwigshafen einen temporären Schauraum in einem Einkaufszentrum eröffnet. Wo Jeep und Fiat im Netz ansonsten baulich strikt voneinander separiert werden, stehen hier die Modelle einträchtig Seite an Seite.

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Im „Rathaus-Center Ludwigshafen“ ist neben einem Einkaufszentrum in der Tat das Rathaus der Stadt Ludwigshafen am Rhein untergebracht.
Im „Rathaus-Center Ludwigshafen“ ist neben einem Einkaufszentrum in der Tat das Rathaus der Stadt Ludwigshafen am Rhein untergebracht.
(Bild: FCA)

Das Autohaus Renck-Weindel hat im Ludwigshafener „Rathaus-Center“ am vergangenen Wochenende einen Pop-Up-Store eröffnet, in dem Jeep-, Fiat- und Abarth-Modelle in einem Schauraum ohne jegliche Trennelemente präsentiert werden. Viel Laufkundschaft bei vertretbaren Mietpreisen habe laut dem geschäftsführenden Gesellschafter Christian Renck den Ausschlag für das Einkaufszentrum am nördlichen Ende der Ludwigshafener Fußgängerzone gegeben. FCA Deutschland unterstützte die Idee, half bei der Planung und bezahlte das notwendige Mobiliar.

Den konkreten Umbau übernahm der Händler. Die Initialkosten bezifferte Christian Renck im Gespräch mit »kfz-betrieb« auf rund 40.000 Euro. Hinzu kommen – zunächst bis zum Jahreswechsel – die Miete für die Ladenfläche sowie das Personal. Dies alles trägt die Renck-Weindel-Gruppe.

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Zur Eröffnung des Pop-Up-Stores am vergangenen Samstag freute sich Christian Renck über eine rege Kundenresonanz. Zwei Mitarbeiter betreuen künftig die Interessenten – einen hat Renck neu eingestellt, auf der zweiten Position rotieren mehrere erfahrene Leute aus den Verkaufs-Teams der Renck-Weindel-Standorte.

In dem Schauraum, der im Herzen des Rathaus-Centers unter anderem von einem Großteil der Gastronomie des Kaufhauses umgeben ist, stehen vier FCA-Modelle. Vorsorglich hat Christian Renck drei Parkplätze am Center angemietet, auf denen bei Bedarf Vorführwagen abgestellt werden können. Der Händler will aber erst einmal abwarten, in welchem Umfang Probefahrten vor Ort überhaupt angefragt werden.

Um im Pop-Up-Store die komplette Palette der drei präsenten Fabrikate zumindest virtuell zeigen zu können, hat FCA einen digitalen Konfigurator mit Tablets und Großbildschirmen im Schauraum aufgestellt. Außerdem können sich Besucher vom „Fiat Digital Billboard“ ein originelles Modern-Art-Foto erstellen lassen, das sich dann als extravagantes Selfie teilen lässt.

Die Renck-Weindel-Gruppe beschäftigt derzeit insgesamt rund 120 Mitarbeiter an fünf Standorten in Mannheim, Ludwigshafen, Römerberg und Speyer. Die Gruppe vertritt neben den FCA-Marken (außer Alfa) noch Hyundai, Kia und Suzuki. Die Autohandelsgruppe vermarktet derzeit jährlich zwischen 1.350 und 1.450 Neu- und 800 bis 900 Gebrauchtfahrzeuge. Dabei machen die FCA-Fabrikate ein Volumen von 750 bis 800 Einheiten aus.

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Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«