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Rimac: Wahnwitziger Vortrieb auf kroatische Art

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Mit 250 km/h die dalmatinische Küstenstraße entlang? Wäre kein Problem für den einheimischen Rennflitzer Rimac C-Two. Wären da nicht die vielen Kurven. Andererseits hat das Modell ja Elektro-Allrad.

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Rennflunder aus Kroation der Rimac C-Two soll mehr als 400 km/h schaffen.
Rennflunder aus Kroation der Rimac C-Two soll mehr als 400 km/h schaffen.
(Bild: Rimac)

Klar, auch die großen Volumenhersteller setzen auf dem Genfer Autosalon (bis 18. März) auf Elektrifizierung. Doch kaum ein VW, Audi oder Porsche zog die Besucher am Lac Léman so in seinen Bann wie der neue „C-Two“ von Rimac. Nach dem vor zwei Jahren präsentierten „Concept One“, von dem nur acht Exemplare entstanden, zeigen die Kroaten nun das zweite Modell der kurzen Firmengeschichte, dessen Stückzahl auf immerhin 150 Fahrzeuge anwachsen soll.

Unter der Kohlefaser-Karosserie und im Carbon-Monocoque des C-Two sitzt ein Antriebsstrang voller Superlative. Eine 120-kWh-Batterie, die bis zu 1,4 Megawatt Leistung abgeben kann, füttert vier Motoren (einer Pro Rad) mit Energie.

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Über einen radselektiven Allradantrieb mit Torque Vectoring und adaptiver Momentverteilung kommen wahnwitzige 1.408 kW/1.914 PS am Reifen an. Drehmoment der Motoren? 2.300 Newtonmeter. Auch die Fahrwerte sind beeindruckend: In 1,85 Sekunden geht es aus dem Stand auf 100 km/h, nach weiteren zehn Sekunden fällt schon die 300er-Marke. Schluss soll erst bei 412 km/h sein.

Doch der C-Two will nicht nur Supersportler sein, auch bequemes Reisen ist nach Herstellerangaben möglich. Eine Akkuladung soll nach NEFZ für 650 Kilometer reichen, 80 Prozent des Füllstandes lassen sich in 30 Minuten wiederherstellen. Acht Kameras, ein Lidar-Sensor, sechs Radar-Geräte und zwölf Ultraschall-Sensoren stellen die Hardware-Basis für autonomes Fahren auf Level vier dar. Spannend ist außerdem die Implementierung einer Gesichtserkennung ähnlich der eines Smartphones. Sie soll den klassischen Autoschlüssel ersetzen.

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