Zentrale Aufbereitung Rosier-Gruppe baut Service Factory

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Die Autohaus-Gruppe aus Menden stärkt ihr Servicegeschäft in Norddeutschland. In Pinneberg baut Rosier eine „Service Factory“, wo sie Fahrzeuge zentral annehmen und aufbereiten will.

Savas und Namic Ardic (l., Inhaber/Geschäftsführer Autohaus Yaans) haben ihr Betriebsgelände an die Rosier-Gruppe verkauft, hier vertreten durch Paul Rosier (COO/Direktor Organisation, Peter Todenhagen (Gesamtvertriebsleiter und Verkaufsleiter Großkunden Autohof Reimers GmbH) sowie Manuel Voß (Niederlassungsleiter Autohof Reimers GmbH).(Bild:  Rosier)
Savas und Namic Ardic (l., Inhaber/Geschäftsführer Autohaus Yaans) haben ihr Betriebsgelände an die Rosier-Gruppe verkauft, hier vertreten durch Paul Rosier (COO/Direktor Organisation, Peter Todenhagen (Gesamtvertriebsleiter und Verkaufsleiter Großkunden Autohof Reimers GmbH) sowie Manuel Voß (Niederlassungsleiter Autohof Reimers GmbH).
(Bild: Rosier)

Die Rosier-Gruppe hat zum 1. September 2026 ein Gelände in Pinneberg gekauft und will dort eine interne „Service Factory“ errichten. Wie die Gruppe mit Stammsitz in Menden bekanntgab, erwarb sie das Gelände des bisherigen freien Händlers Yaans. Der neue Standort gehört nun zur Autohof Reimers GmbH, die Rosier 2025 übernommen hatte. Deren fünf Betriebe befinden sich in Rellingen, Hamburg, Pinneberg, Schenefeld und Norderstedt.

Heinrich Rosier, geschäftsführender Gesellschafter, erklärt die Absichten: „Mit dem neuen Reimers-Standort schaffen wir die Grundlage, interne Abläufe weiter zu professionalisieren, Kapazitäten effizient zu bündeln und die Zusammenarbeit zwischen unseren Betrieben in Norddeutschland noch effizienter zu gestalten.“ Gleichzeitig soll die Service Factory als reiner Backoffice-Standort ohne Kundenverkehr künftig als zentraler Umschlagplatz für die Neu- und Gebrauchtwagen fünf Reimers-Betriebe dienen.

Konkret verfügt das Gelände der Pressemitteilung zufolge neben den Backoffice-Bereichen über rund 600 Stellplätze, eine Werkstatt mit zwölf Hebebühnen sowie eine moderne Fahrzeugaufbereitung. Fahrzeuge werden dort künftig zentral angenommen, technisch vorbereitet, aufbereitet und anschließend bedarfsgerecht an die einzelnen Betriebe verteilt.

Die Service Factory soll zu einer „spürbaren Entlastung“ für die bestehenden Standorte führen, sagt Manuel Voß, Niederlassungsleiter der Reimers-Betriebe in Norddeutschland. Rosier wolle die Leistungsfähigkeit im Service erhöhen und Voraussetzungen für weiteres Wachstum in der Metropolregion Hamburg schaffen.

Die Rosier-Gruppe gehört zu den großen Autohändlern Deutschlands. Kernfabrikat der Gruppe ist Mercedes-Benz, hinzu kommen Smart, VW, Audi, Peugeot und Maxus. Mit der Übernahme von Autohof Reimers, die Ende letzten Jahres rückwirkend zum 1. Januar 2025 vollzogen wurde, kamen Seat, Cupra und Skoda hinzu. Ohne Berücksichtigung dieses Zukaufs vermarktete die Gruppe im vergangenen Jahr um die 9.700 Neu- und 10.800 Gebrauchtwagen und erwirtschaftete einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Im Dezember 2026 kommt die Niederlassung Hannover hinzu, die Rosier von Mercedes-Benz übernimmt.

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