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Rückruf: Mazda bremst ohne Not

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Etwa 172.000 Mazda 3 und CX-30 müssen weltweit zu einem noch nicht feststehenden Zeitpunkt für ein Softwareupdate in die Vertragswerkstatt. Das Bremsassistenzsystem kann fälschlicherweise auslösen.

(Bild: Mazda)

Das Bremsassistenzsystem „Smart Brake Support“ bereitet im Mazda 3 (Modellcode BP) und CX-30 (DM) Probleme. Eine unsachgemäße Programmierung der Steuersoftware könne dazu führen, dass das Fahrzeug während der Fahrt ein Hindernis vor dem Fahrzeug falsch erkennt. In einem solchen Fall werden die Fahrzeugbremsen automatisch betätigt, obwohl keine Kollision unmittelbar bevorsteht. Dies teilte die Mazda Motors Deutschland GmbH kürzlich mit.

Durch das nun anstehende Softwareupdate des Steuergerätes ändern sich bestimmte Betriebsspezifikationen des Bremsassistenten. „Aus diesem Grund müssen die entsprechenden Abschnitte der Betriebsanleitung überarbeitet und auch das Kombiinstrument neu programmiert werden“, hieß es in der Rückrufankündigung. Wann die Aktion mit dem internen Code „AK072A“ startet und wie lange sie dauert, stehe noch nicht fest.

Klar ist dagegen schon, dass von den weltweit betroffenen 172.000 Fahrzeugen genau 16.612 in Deutschland gemeldet sind. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum vom 6. November 2018 (Mazda 3) bzw. 25. April 2019 (CX-30) bis zum 19. Oktober 2019. Die Fahrgestellnummer eines jeden betroffenen Fahrzeugs sei in den Mazda-Systemen vermerkt und könne von Mazda-Partnern und auch freien Werkstätten hinsichtlich des Status überprüft werden, hieß es in der Mitteilung des Importeurs.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist