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Rückrufe: BMW am meisten – Mercedes am häufigsten

| Autor: Jakob Schreiner

2019 mussten bereits 1,6 Millionen Fahrzeuge zu den Markenpartnern – davon war fast ein Drittel von BMW. Die Konkurrenz aus Stuttgart liegt hingegen bei der Anzahl der Rückrufaktionen vorne, wie eine aktuelle Auswertung der KBA-Daten aus dem ersten Halbjahr zeigt.

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(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Volumenstark sind bei BMW nicht nur einige Modelle: über eine halbe Million Fahrzeuge mussten die Münchner bereits im ersten Halbjahr 2019 zurückrufen. Das ergibt eine aktuelle Auswertung der Datenanalysten der Gepa mbH, die erstmals möglich war, da das Kraftfahrt-Bundesamt auch Stückzahlangaben zu den Rückrufen veröffentlicht hatte. Zu immerhin 161 der insgesamt 182 Aktionen, die zwischen Januar und Juni liefen, hat die Behörde Zahlen herausgegeben.

Den Spitzenplatz belegt BMW aufgrund zweier Rückrufe für Batterieleitungen im Mai und im Juni. VW folgt mit 281.000 Fahrzeugen, danach kommt Mitsubishi mit 113.000 zurückgerufenen Pkws. Während BMW das Stückzahl-Ranking anführt, hat der Premiumkonkurrent Mercedes mit insgesamt 21 Rückrufen bei der Anzahl der Aktionen die Nase vorn.

Markenübergreifend sei laut der Auswertung die Anzahl der zurückgerufenen Autos im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 38 Prozent gestiegen. So mussten schon über 1,6 Millionen Autos zurückgerufen werden. Fast 500.000 Fahrzeuge mussten wegen Elektronikproblemen zu den Markenpartnern. Am häufigsten führen Probleme an den „Insassenschutzeinrichtungen“ – also Airbag, Gurtstraffer und Co. – zu einem Rückruf. Insgesamt betrafen 25 Rückrufaktionen diese Baugruppe.

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik