Nutzfahrzeughersteller SAIC macht das Geschäft mit Maxus künftig selbst

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Auf der IAA Transportation in Hannover präsentiert sich das chinesische Nutzfahrzeugfabrikat Maxus mit neuer Ausrichtung. Der Hersteller tritt in Deutschland seit September selbst als Importeur auf.

Maxus präsentiert auf der IAA auch schwere Nutzfahrzeuge.(Bild:  Maxus)
Maxus präsentiert auf der IAA auch schwere Nutzfahrzeuge.
(Bild: Maxus)

Die chinesische Nutzfahrzeugmarke Maxus stellt ihr Geschäft in Deutschland auf neue Beine. Seit dem 1. September organisiere die Herstellertochter SAIC Motor Deutschland GmbH den Import der Fahrzeuge in ganz Deutschland unter dem eigenen Dach, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit ist das Ende der Zusammenarbeit mit freien Importeuren offiziell besiegelt. »kfz-betrieb« hatte bereits im August über diesen geplanten Schritt berichtet.

Durch die direkte Anbindung an den Mutterkonzern SAIC sollen deutsche Händlerpartner sowie gewerbliche Kunden von verkürzten Entscheidungswegen, schnelleren Feedbackschleifen und einem direkten After-Sales-Support profitieren.

Auf der IAA Transportation in Hannover präsentiert Maxus das überarbeitete Modellprogramm für das Modelljahr 2027. Ergänzend gewährt das Fabrikat einen technologischen Ausblick darauf, wie die Güterlogistik der Zukunft gestaltet werden kann.

Mit dem gezeigten vollelektrischen 40-Tonnen Heavy-Duty E-Truck veranschaulicht Maxus nach eigenen Angaben seine Kompetenz bei emissionsfreien Lösungen für die schwere Lkw-Klasse. Die Präsentation des seriennahen Fahrzeugs dient auf der IAA auch dazu, im direkten Austausch mit europäischen Flottenbetreibern Impulse für potenzielle Einsatzszenarien im Fernverkehr zu sammeln.

Der Robovan als innovativer Technologieträger für den urbanen Raum soll zudem einen Einblick in das Potenzial KI-gestützter, hochautomatisierter Logistiklösungen auf der letzten Meile bieten.

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