Scheinwerferprüfplatz: Fließender Teppich

Ein Scheinwerferprüfplatz aus Estrich ist robust und wartungsfrei. Aber die Arbeiten dafür machen jede Menge Dreck und dauern. „Falsch!“, sagt da die NSI GmbH. Sie zaubert einen solchen in wenigen Stunden – befahrbar noch am selben Tag.

| Autor: Steffen Dominsky

Glatt und eben wie ein frisch ausgeklopfter Teppich: Die im Estrichverfahren von NSI-PHG als Prüfplatz für Scheinwerfer und Fahrerassistenzsysteme erstellte Fläche übertrifft in Sachen Genauigkeit selbst die strenge ISO-Norm 10604. Zudem ist sie bereits nach wenigen Stunden befahrbar.
Glatt und eben wie ein frisch ausgeklopfter Teppich: Die im Estrichverfahren von NSI-PHG als Prüfplatz für Scheinwerfer und Fahrerassistenzsysteme erstellte Fläche übertrifft in Sachen Genauigkeit selbst die strenge ISO-Norm 10604. Zudem ist sie bereits nach wenigen Stunden befahrbar. (Bild: Dominsky)

Märchen sind klasse. Da siegt stets das Gute über das Böse, Wünsche gehen in Erfüllung, und selbst das scheinbar Unmögliche wird möglich gemacht. So gesehen kommt vermutlich auch mancher Werkstattbesitzer in Sachen Scheinwerferprüf- und -einstellplatz nicht nur ins Grübeln, sondern ins Träumen – zaubern müsste man können. Klar hat jede Alternativmethode zum klassischen Estrichlegen ihre Vorteile: Eine Fahrflächenhebebühne ist vielleicht bereits vorhanden – und man kann sie auch für andere Arbeiten nutzen. Für im Boden verankerte Stahlplatten spricht: Man kann sie ab- und an anderer Stelle wieder aufbauen – das ist interessant, wenn einem die Immobilie z. B. nicht gehört.

Doch es gibt auch gute Gründe, die für eine konventionelle Bodensanierung sprechen, sollte die für die Beleuchtungskontrolle auserkorene Fläche nicht den Anforderungen der HU-Scheinwerferprüfrichtlinie entsprechen (siehe Ausgabe 26 und 33-34/2017). Ein Fundamentboden ist die robusteste aller Möglichkeiten. Richtig ausgeführt ist er stabiler als jede Blechbühne oder Stahlplatte. Und vor allem ist er wartungsfrei und frei von Unterhaltskosten. Und er kommt dem Werkstattablauf in räumlicher Hinsicht nicht in die Quere. Der Haken an der Sache: Normalerweise bringen Fundamentarbeiten eine ziemliche Sauerei mit sich und dauern relativ lange. Bevor ein Mitarbeiter die Fläche betreten bzw. der erste Wagen darauffahren kann, vergehen locker zwei Tage. Und mit der Haltbarkeit von nachträglich aufgebrachtem Estrich ist es auch nicht immer so weit her.

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