Schwierige Zeiten auf dem Schmierstoffmarkt

Autohäuser können mit Beratungskompetenz punkten

| Redakteur: Steffen Dominsky

Seit Jahrzehnten eine sprudelnde Einnahmequelle: das Geschäft mit Ölen. Doch der Druck auf der Leitung lässt nach – oder etwa nicht?
Seit Jahrzehnten eine sprudelnde Einnahmequelle: das Geschäft mit Ölen. Doch der Druck auf der Leitung lässt nach – oder etwa nicht? (Foto:Dominsky)

Der Vogel Strauß steckt bei Gefahr seinen Kopf in den Sand. Lemminge wählen im harten Verdrängungswettbewerb – Stichwort Überpopulation – den Freitod. Und was machen Autohäuser und Werkstätten in Hinblick auf sinkende Erträge bei der Vermarktung ihres Margenbringers Nummer eins, dem Motorenöl?

Fakt ist: Der Schmierstoffkuchen schrumpft. Um circa zwei bis drei Prozent pro Jahr sinkt die Inlandsproduktion von Motorenölen. Die Gründe liegen auf der Hand: Zum einen sank in den vergangenen zehn Jahren die durchschnittliche Jahresfahrleistung von 15.560 auf 14.300 Kilometer pro Fahrzeug – Tendenz fallend. Zum anderen sorgen seit Jahren gefühlt Wechselintervalle für einen sinkenden Ölbedarf – Stichwort Longlife-Service.

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