Seat Arona: SUV-Konzept fast nur für die Stadt

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Ganz im Gegensatz zu der Farbe unseres Testwagens: Seat nennt es Mystic, wir nennen es iPhone-Roségold. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht – die Blicke in der Stadt sind einem jedenfalls so oder so sicher. So unterschiedlich die Meinungen zu der Farbe sind, so vielfältig ist der Arona in der Außenlackierung. Er lässt sich mit 68 unterschiedlichen Farbkombinationen wählen und die sind lange nicht so dröge wie der Innenraum mit dem schwarzen Kunststoff. Immerhin gibt es gegen Aufpreis einzelne Farbelemente in Wagenlackierung auf Sitzen und Cockpit. Zur Serienausstattung der „Xcellence“-Version gehört unter anderem eine zweifarbige LED-Ambiente-Innenbeleuchtung in der Farbkombination Rot und Weiß.

Die Helferlein des Arona

Wie der Leon, Ateca und Ibiza ist auch der neue Arona in den Ausstattungslinien Reference, Style, FR und Xcellence erhältlich. Neben der Ambientebeleuchtung war unser Testwagen unter anderem mit LED-Tagfahrlicht und -Heckleuchten, Ultraschall-Einparkhilfe hinten, Müdigkeitserkennung und Geschwindigkeitsregelanlage sowie einem Acht-Zoll-Media-System „Plus“ inklusive Full-Link-Technologie zur Vernetzung des Autos mit dem Smartphone und Climatronic ausgestattet. Die Anbindung des Smartphones funktioniert relativ einfach und die Steuerung ist intuitiv. Die Sprachsteuerung für beispielsweise Navi und Radio hingegen ist noch verbesserungswürdig. Leider hat das System unsere Befehle nur unzureichend ausgeführt.

Gegen Aufpreis ist zusätzlich unter anderem eine automatische Distanzregelung inklusive Müdigkeitserkennung sowie Totwinkel- und Ausparkassistent erhältlich. Diese Systeme haben in unserem Testwagen hingegen gut funktioniert und die Warntöne waren nicht zu aufdringlich.

Seat Arona: Stadt-SUV als Umsatzbringer
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Allerdings treiben diese kleinen Helferlein den Preis deutlich in die Höhe. Die Arona-Preise beginnen bei 15.990 Euro mit dem 95-PS-Aggregat und der sehr dürftig ausgestatteten Reference-Version. Damit ist er zwar immer noch deutlich preiswerter als etwa der Opel Mokka (ab 18.990 Euro), der Peugeot 2008 (ab 17.250 Euro) oder der Skoda Yeti (ab 19.990 Euro), aber wirklich interessant wird das kleine SUV erst mit der 115-PS-Variante und der Style-Ausstattung. Zusammen mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe geht es hier bei 19.220 Euro los. Und für den FR muss man dann schon mindestens 22.820 Euro anlegen. Für unser Testfahrzeug in der Excellence-Ausstattung samt zusätzlichen Features werden 27.044 Euro fällig. Der Basispreis liegt hier bei 21.620 Euro.

Offiziell ist der Seat Arona nur der Vorreiter für das A0-Segment im VW-Konzern. Und obwohl der Markt jetzt schon überfüllt ist, schafft man sich mit dem VW-Polo T-Cross, dem Skoda Polar und dem Audi Q1 zusätzliche Konkurrenz aus den eigenen Reihen. Bleibt abzuwarten, ob sich die Kunden jetzt schon für den Arona entscheiden oder doch lieber warten bis die Konzernbrüder auf den Markt kommen. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden hierzulande immerhin 1.700 Arona erstmals zugelassen, immerhin schon 11 Prozent des Gesamtvolumens.

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