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Seat-Rückruf: Sicherheitssysteme des Alhambra können ausfallen

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Ein Problem mit nicht korrekt funktionierenden Luftkissen und Gurtstraffer betrifft auch die spanische VW-Tochter. Zudem gibt es einen zweiten Rückruf zum Thema Insassenschutz nachzutragen, dessen Umfang allerdings klein ist.

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In Alhambra-Modellen des Baujahres 2015 können Sicherheitsfunktionen ausfallen.
In Alhambra-Modellen des Baujahres 2015 können Sicherheitsfunktionen ausfallen.
(Foto: Seat)

Ein bereits seit Herbst bekannter VW-Rückruf wegen einer möglicherweise eingeschränkten Funktion der Airbags und Gurtstraffer ist auch für knapp 20.000 Seat Alhambra relevant. Ein 60-minütiges Softwareupdate für das Airbagsteuergerät sei in Deutschland für 7.741 Vans des Baujahres 2015 vorgesehen, sagte ein Sprecher der deutschen Importeursgesellschaft auf Anfrage. Die Maßnahme trägt den internen Code „69Z6“.

Nachzutragen gibt es noch eine weitere Airbag-Aktion mit dem Code „69Z1“, die das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im vergangenen Oktober meldete. Laut dem Sprecher schließt sie die Baureihen Ibiza, Arona, Ateca, Toledo und Leon innerhalb unterschiedlicher Herstellungszeiträume im Dezember 2017 ein. „Aufgrund einer technischen Produktionsabweichung können kleine pyrotechnische Partikel den Gasdurchfluss zum Airbag beim Auslösen behindern“, sagte er.

Bei weltweit 621 Fahrzeugen kann sich der Frontairbag auf der Fahrerseite bei einem Unfall unter Umständen nicht schnell genug bis zum Sollwert aufblasen. Der Airbag-Tausch ist hierzulande für 122 Fahrzeuge eingeplant und dauert ebenfalls eine Stunde. Zu beiden Rückrufen sind dem Hersteller keine Unfälle bekannt, die mit den Problemen im Zusammenhang stehen.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist