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Seat ruft über eine Viertelmillion Ibiza zurück

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

In Deutschland müssen 40.000 spanische Kleinwagen für maximal zwei Stunden in die Werkstatt, weil nach einem Unfall möglicherweise die Türen verschlossen bleiben. Weltweit sind mehr als 260.000 Einheiten des Seat Ibiza betroffen.

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Seat hat für den Kleinwagen Ibiza zwei Rückrufaktionen gestartet.
Seat hat für den Kleinwagen Ibiza zwei Rückrufaktionen gestartet.
(Bild: Seat)

Die Volkswagen-Tochter Seat ruft im Rahmen zweier Rückrufaktionen weltweit insgesamt über 260.000 Einheiten des Ibiza (6P) zurück. „Es besteht die Möglichkeit, dass im Fall eines Unfalls der Direktmassebolzen der Batterie vom Blech abgerissen und der Batterie-Minuspol von den Innenplatten der Batterie getrennt wird“, erklärte eine Sprecherin von Seat Deutschland gegenüber »kfz-betrieb«. Bei einem solchen Schadensbild fehle die zum Entriegeln der Türen nötige Energieversorgung.

In Deutschland sind über 40.000 Exemplare des spanischen Kleinwagens betroffen. Ein Großteil der Fahrzeuge muss seit Anfang des Monats im Rahmen des Rückrufs „97CY“ für etwa eine Stunde in die Vertragswerkstatt. Hier verstärken die Servicemitarbeiter den Massepunkt mit einer Stahlunterlegscheibe.

Bei einem kleinen Rest von 2.669 (weltweit: 36.521) Ibiza – ausgerüstet mit dem 1,4-Liter-TDI-Motor – prüfen die deutschen Vertragspartner zusätzlich im Rahmen der Aktion „27G7“ die Batterie und ersetzen sie bei Bedarf. In einem solchen Fall dauert der gesamte Werkstattaufenthalt insgesamt eineinhalb bis zwei Stunden.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist