Automechanika 2026 Sieben Marken sichern sich neuen Aftersales-Award

Von Malika Matkarimova 2 min Lesedauer

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Erstmals kürt der „Automotive Aftersales Award" die besten Service-Konzepte. Auszeichnungen gingen an Cupra, Volvo, Renault, Skoda, Toyota und BYD. Subaru erhielt einen Sonderpreis.

Auf der Messe wurden sieben Automobilhersteller für ihre markengebundenen Aftersales-Konzepte prämiert.(Bild:  VDIK)
Auf der Messe wurden sieben Automobilhersteller für ihre markengebundenen Aftersales-Konzepte prämiert.
(Bild: VDIK)

Automechanika, Autobild und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) haben in Frankfurt erstmals den Automotive Aftersales Award (AAA) vergeben. Der Preis würdigt herausragende Service-Konzepte im markengebundenen Aftersales in sieben Kategorien. Insgesamt 29 Automobilmarken reichten laut den Veranstaltern ihre Aftersales-Konzepte ein. Die Ermittlung der Preisträger erfolgte demnach über ein dreistufiges Auswahlverfahren: Neben einer Leserwahl und den Ergebnissen des IFA-Händlerzufriedenheitsmonitors entschied eine fünfköpfige Fachjury über die finale Vergabe. Die Preisträger im Überblick:

Werkstatt- und Servicekonzepte: In dieser Kategorie sicherte sich Cupra die Auszeichnung. Der Hersteller überzeugte das Gremium unter anderem mit einer fünfjährigen Garantie, fest geschnürten Wartungspaketen sowie einem für den Kunden kostenlosen Hol- und Bringservice. Ergänzt wird das Konzept durch Garantien für Mobilitäts- und Reifen-Dienstleistungen.

Batterie- und Hochvolt-Services: Den Preis für Dienstleistungen rund um den E-Antrieb erhielt Volvo. Ausschlaggebend war laut Jury ein Konzept, das die Reparatur von Batterien und den Austausch einzelner Module in spezialisierten Centern ermöglicht. Flankiert wird dieser Ansatz von einem digitalen Batteriepass sowie einer vorausschauenden Fahrzeugdiagnose.

Wartungs- und Reparaturlösungen: Renault entschied diese Rubrik für sich. Die Franzosen setzten sich mit ihrem „Renative“-Programm für aufbereitete Ersatzteile sowie mit Over-the-Air-Diagnosen und KI-gestützten Geräuschanalysen durch, die den Angaben zufolge künftige Werkstattaufenthalte verkürzen sollen.

Digitale Aftersales-Services: In der Kategorie für digitale Prozesse wählte das Gremium Skoda auf den ersten Platz. Die Marke bildet den Veranstaltern zufolge den gesamten Serviceprozess – von der Terminvereinbarung über die Teilebestellung bis zur Schadensabwicklung per künstlicher Intelligenz – vollständig digital ab, um das stationäre Autohaus zu entlasten.

Kundenbindung: Für seine Kundenbindungsmaßnahmen wurde Toyota ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stand dabei das Programm „Toyota Relax“, das eine an das Fahrzeug gebundene Garantieverlängerung auf bis zu 15 Jahre oder 250.000 Kilometer bei regelmäßiger Wartung im Vertragslokal umfasst. Dies stärke unter anderem den Wiederverkaufswert auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Markenmonitor 2026

Vertriebsnetze – Die Stimmung bessert sich leicht

Der Markenmonitor 2026 zeigt eine leichte Besserung der Händlerzufriedenheit.
(Bildquelle: VCG)

Die Skoda-Partner sind am zufriedensten, in den Citroën- und Opel-Netzen brennt der Baum. Der Markenmonitor 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) bringt deutliche Stimmungsunterschiede in den Vertriebsnetzen zutage. Erstmals mit dabei sind die chinesischen Fabrikate BYD, Great Wall, MG und Xpeng. Was gut läuft im Handel und in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besteht, zeigt eine Analyse der Markenmonitor-Daten – durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Die Ergebnisse zur Gemütslage des Handels in 32 Vertriebsnetzen finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor.

Newcomer – Servicenetz: Award in der Newcomer-Kategorie ging an BYD. Der chinesische Hersteller wurde für den zügigen Aufbau seines Aftersales-Netzwerks inklusive Ersatzteillager, digitalen Trainingsformaten, Remote-Services und KI-gestützter Diagnose prämiert.

Sonderpreis „Aftersales-Marke der Herzen“: Zusätzlich vergab die Jury einen Sonderpreis an Subaru. Gewürdigt wurde damit der Ansatz der japanischen Marke, die langfristige Teileversorgung sicherzustellen und bei Defekten die zeitwertgerechte Reparatur gegenüber dem reinen Bauteilaustausch in den Vordergrund zu rücken.

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