Skoda startet mit neuem Corporate Design

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Das neue Markendesign von Skoda ist erstmals in Deutschland umgesetzt: In Hofheim hat das Autohaus Göthling & Kaufmann einen Betrieb nach den überarbeiteten Design-Richtlinien des Herstellers gestaltet.

Firmen zum Thema

Das Autohaus Göthling & Kaufmann in Hofheim im Taunus hat dem überarbeiteten Skoda-Markenbild erstmals Leben eingehaucht. Der Skoda-Händler, mit jeweils rund 500 Neu- und Gebrauchtwagenverkäufen einer der großen Partner der Tschechen, hat am Mittwoch sein im neuen Markendesign gebautes Autohaus offiziell eingeweiht. Der Betrieb ist nach Angaben des Importeurs der weltweit erste Skoda-Exklusivpartner im neuen Corporate Design.

Insgesamt 3,3 Millionen Euro investierte Göthling & Kaufmann in den Neubau mit der 1.200 Quadratmeter großen Halle. Weiß, helles Grau und das Skoda-Grün prägen die Außenansicht. „Der neue Auftritt unterstreicht die Wertigkeit der Marke“, sagte Autohaus-Geschäftsführer Frank Göthling. Ihn freue besonders die Wohlfühlatmosphäre, die das Konzept ausstrahle. Die ersten Kunden hätten sehr positiv darauf reagiert.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

„Der Erfolg der Marke hat bei unseren Kunden eine neue Erwartungshaltung geweckt, der wir in solch einem Ambiente sehr viel besser gerecht werden“, erklärte Hermann Schmitt, Geschäftsführer von Skoda Deutschland. Nach und nach sollen nun alle Skoda-Vertriebspartner ihre Signalisation umrüsten.

Kostenbelastung des Handels noch offen

Das Roll-Out der neuen CD-Elemente soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Derzeit laufen noch die Gespräche mit den Lieferanten. Daher sei die finanzielle Belastung für die einzelnen Partner noch nicht bekannt, sagte Schmitt. Grundsätzlich handele es sich um ein modulares Konzept, das auf unterschiedlichste Betriebe anwendbar sei.

Das hat zur Folge, dass nicht jeder Händler seinen Betrieb komplett umbauen muss. Lediglich die Primärkennzeichnung mit Pylon, Logo, Fassadenband und Schriftzug haben alle Skoda-Vertriebspartner zu übernehmen. Skoda werde für jeden Händler eine individuelle Planung erstellen, so Schmitt. Im Gespräch sei ein Modell, wonach Skoda die Kosten für wesentliche Teile des neuen Konzepts übernehme und diese in Form einer Nutzungsgebühr an den Handel weitergebe.

Über die genauen Umstände werde der Importeur noch Gespräche mit dem Händlerverband führen, sobald die genauen Kosten festständen, kündigte der Skoda-Geschäftsführer an. Insgesamt werde es sich um überschaubare Kosten handeln. „Wir wollen keine Paläste, sondern gehen mit Augenmaß vor“, betonte Schmitt.

Markenbild unterstützt Modelloffensive

Erstmals vorgestellt hat Skoda den neuen Markenauftritt vor knapp einem Jahr auf dem Genfer Automobilsalon. Bereits damals vermeldete der Autobauer „viel Aufmerksamkeit“ und positive Reaktionen der Besucher. Das Design verdeutliche die Formensprache, die Skoda für seine neuen Modelle gewählt habe, erläuterte Schmitt in Hofheim. Weniger rund, sondern klarer und sachlicher will der tschechische Hersteller seine Fahrzeuge künftig präsentieren. Der Relaunch des Markenbildes geht daher einher mit einer Modelloffensive, die Skoda im Frühjahr mit der Einführung des Citigo startet. Halbjährlich sollen dann weitere Modelle des Herstellers folgen.

Die Autohaus Göthling & Kaufmann Automobile GmbH beschäftigt 25 Mitarbeiter in dem Skoda-Betrieb. Der Geschäftsführer ist sich sicher, dass der neue Betrieb den Verkauf beflügeln wird. Er rechnet mittelfristig mit einem Zuwachs von 20 Prozent. Die Autohaus-Gruppe Göthling & Kaufmann vertritt in mehreren Betrieben die Volkswagen-Konzernmarken VW, Audi, Skoda und Porsche und lieferte 2011 mit 250 Mitarbeitern 2.400 Neuwagen aus.

(ID:389885)