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Skoda verzichtet zum Octavia-Bestellstart auf Basis-Variante

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Die vierte Generation des Octavia steht in den Startlöchern, Skoda hat die Bestellbücher geöffnet. Wie schon zuvor bei Modelleinführungen gibt es das Modell zunächst jedoch nicht in der Basisversion. Die kommt später, für Sparfüchse wird die Verzögerung ein Geduldsspiel.

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Die vierte Generation des Octavia bei der Weltpremiere in Prag. Ab sofort ist das Modell bestellbar.
Die vierte Generation des Octavia bei der Weltpremiere in Prag. Ab sofort ist das Modell bestellbar.
(Bild: Skoda)

Der Skoda-Handel bereitet sich derzeit intensiv auf die vierte Generation des Skoda Octavia vor. Pünktlich zum „Skoda Buffet“, der bundesweiten Verkaufsveranstaltung im Handel am 25. Januar, hat der Importeur nun erste Preise für das zentrale Modell des Fabrikats bekannt gegeben. Wie schon bei anderen Modellen wird es für die „First Mover“ teuer, da es die günstigeren Basismodelle erst ab der Jahresmitte gibt.

Den Angaben zufolge ist der neue Octavia Kombi in der Ausstattungslinie „Ambition“ ab sofort für 28.060 Euro Grundpreis zu haben. Die in Deutschland kaum gefragte Limousinen-Version kostet 700 Euro weniger. Bestellbar ist der Octavia zum Start mit drei Motorisierungen: einem 1,5-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS, oder zwei Diesel-Motoren mit jeweils 2-Litern Hubraum und 85 kW/115 PS oder 110 kW/150 PS Leistung. Bestellbar sind die Modelle ab sofort, die Handelspremiere des Octavia ist für Ende März vorgesehen.

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Als viertes Aggregat steht ein 1,0-Liter-Benziner mit 81 kW/110 PS bereits in den Listen. Dieser Motor ist allerdings nur in Verbindung mit der (Basis-)Ausstattungslinie „Active“ erhältlich und die wiederum wird erst ab Mitte des Jahres verfügbar sein. Damit bleibt sich Skoda seiner Modell- und Angebotspolitik der letzten Jahre treu, die Basisvariante erst mit Zeitverzug nachzuschieben. Das begründet Skoda mit der generell geringeren Nachfrage für die Günstig-Versionen.

Im Handel findet diese Vertriebspolitik nicht nur Zustimmung, gerade in Verkaufsgesprächen mit Privatkunden fehle die günstige Variante, heißt es aus den Betrieben. Immerhin sind die Basismodelle mit 21.530 Euro (Limousine) und 22.290 Euro doch deutlich preisgünstiger.

Optionen-Liste wird wachsen

Octavia-Kunden, die etwas mehr ausgeben wollen, haben zwei Möglichkeiten. Entweder sie warten etwas länger auf die reguläre höchste Ausbaustufe „Style“, die ab 30.450 Euro zu haben ist und planmäßig erst zum Jahresende ausgeliefert wird. Oder sie greifen sofort zu und ordern den Octavia als „First Edition“ zum gleichen Preis. Diese Modelle sollen dann bereits Ende März ausgeliefert werden und sind als Zugabe sogar noch mit dem Navigationssystem Columbus ausgerüstet.

Mittelfristig wird die Optionen-Liste des Octavia noch deutlich wachsen. Skoda hat für das Modell auch einen Plug-in-Hybrid angekündigt, der bei der Premiere des Modells in Prag bereits zu sehen war, sowie einen CNG-Antrieb als Alternative für umwelt- und/oder kostenbewusste Käufer. Wann diese Antriebsarten verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt.

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