Corona-Lockdown So reagiert die Kfz-Branche

Ab Mittwoch heißt es wohl bundesweit: Verkaufsräume schließen, Werkstätten dürfen offen bleiben. Die Reaktionen aus der Kfz-Branche darauf schwanken zwischen Unmut und Frust, aber auch Optimismus.

In Sachsen müssen Kfz-Betriebe wie hier das Autohaus Liliensiek schon seit heute ihre Verkaufsräume geschlossen lassen.
In Sachsen müssen Kfz-Betriebe wie hier das Autohaus Liliensiek schon seit heute ihre Verkaufsräume geschlossen lassen.
(Bild: Autohaus Liliensiek)

Mit einem Appell an die Politik hatte Jürgen Karpinski vergangene Woche noch versucht, ein neuerliches Herunterfahren des Autohandels in der Corona-Pandemie zu verhindern. „Im Vergleich zu den Glühweinwanderwegen in den Kneipenvierteln der Städte sind unsere Autohäuser Oasen der Sicherheit“, hatte der ZDK-Präsident erklärt. Und doch müssen Händler bundesweit ab Mittwoch ihre Verkaufsräume schließen. Am Montag erklärte Karpinski: „Wir müssen diesen Beschluss angesichts dramatisch hoher Infektionszahlen hinnehmen, auch wenn die Autohäuser sicher nicht zur Ausbreitung der Pandemie beitragen.“

Wie nun die Umsetzung der Verordnung in den einzelnen Bundesländern erfolgt, hängt noch von der jeweiligen Landesregierung ab. Jedoch scheint sich diesmal tatsächlich eine bundesweit einheitliche Regelung abzuzeichnen.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Entwicklungsredakteur