Spion an Bord dank mobiler Diagnose

Die Steuergerätediagnose revolutionierte die Arbeit der Kfz-Betriebe. Heute sind die Diagnosegeräte so kompakt, dass sie ständig im Auto verbaut bleiben können. Das eröffnet Werkstätten neue Möglichkeiten.

| Autor: Bernd Reich

Das mobile Diagnosegerät Texa Care ist so klein, dass es unter die Abdeckung der OBD-Steckdose passt. Mit ihm kann eine Werkstatt mobile Diagnosen durchführen und Ser- vicearbeiten vorausplanen („B-Call“). Dem Fahrzeughalter bietet das Konzept schnelle Hilfe in der Not („E-Call“).
Das mobile Diagnosegerät Texa Care ist so klein, dass es unter die Abdeckung der OBD-Steckdose passt. Mit ihm kann eine Werkstatt mobile Diagnosen durchführen und Ser- vicearbeiten vorausplanen („B-Call“). Dem Fahrzeughalter bietet das Konzept schnelle Hilfe in der Not („E-Call“). (Bild: Texa)

Seit Mitte der Achtzigerjahre setzen die Automobilhersteller eigendiagnosefähige Steuergeräte in ihren Fahrzeugen ein. Anfänglich umfasste das nur die Motorsteuerung. Und es bedeutete eine Revolution, schließlich konnte eine Werkstatt erstmals die vom Steuergerät selbst erkannten Fehler auslesen. Dazu kam das Auslesen der Parameter oder Livedaten, welche die Steuergeräte intern verarbeiteten.

In vielen Fällen fällt dem Kunden eine Störung oder eine Fehlfunktion an seinem Auto selbst auf. Er bringt das Auto in die Werkstatt, und diese schließt ein Diagnosegerät an. Je nachdem, wie lange der Fehler schon vorliegt, sind dazu unterschiedlich viele Meldungen abgespeichert. Oft zieht ein Fehler eine Reihe weiterer Fehler nach sich. Es ist Aufgabe der Werkstatt, aus der Fehlerbeschreibung des Kunden, den Fehlercodes und dem Durchmessen von Bauteilen die Fehlerursache zu finden.

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