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Spot-Lackierung: Kleine Schäden reparieren

| Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Kleine Fläche, großes Potenzial – die Kleinschadenreparatur eröffnet Karosserie- und Lackierbetrieben neue Chancen, ihrer Werkstatt besser auszulasten und zusätzliche Erträge.

Bei der Lackakademie Speed Repair erhalten die Lackierer Praxishinweise zu möglichen Reparaturzonen, zur Untergrundvorbehandlung und zu passenden Werkzeugen für die Kleinschadenreparatur.
Bei der Lackakademie Speed Repair erhalten die Lackierer Praxishinweise zu möglichen Reparaturzonen, zur Untergrundvorbehandlung und zu passenden Werkzeugen für die Kleinschadenreparatur.
(Bild: Spies Hecker)

Für den Autofahrer ist es immer wieder ein ärgerliches Erlebnis: einmal die Tür zu weit geöffnet und dabei einen Seitenpoller übersehen. Oder ein Kinderwagen ist auf dem Kaufhausparkplatz am Kotflügel seines Fahrzeugs entlanggeschrammt. Das Ergebnis: mehr oder weniger tiefe Kratzer im Lack. Die sind nicht nur unschön, ihre Beseitigung kostet auch viel Geld. Das ist zumindest die Annahme vieler Autofahrer – und das ist wiederum der Grund, warum immer mehr Fahrzeuge mit kleineren Blessuren auf unseren Straßen zu finden sind. Wohl dem Betrieb, der Autofahrern für diese kleinen Lackschäden ein Angebot machen kann, das nicht so tief ins Kontor schlägt wie die konventionelle Lackreparatur.

Die Kleinschadenreparatur stellt ein zunehmend lohnenswertes Geschäftsfeld für Karosserie- und Lackierbetriebe dar. Jörg Sandner, Trainingsleiter bei Spies Hecker, erläutert: „Momentan handelt es sich laut diverser Studien bei rund 30 Prozent aller Schäden um Klein- und Kleinstschäden, mit steigender Tendenz. Das sind zwischen 11 und 15 Millionen Reparaturaufträge im Jahr.“