Fahrwerksvermessung Spur pur

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Was herauskommt, wenn drei Kfz-Meister die Achsvermessung neu denken? Ganz einfach: „Trackside Aligners“. Ursprünglich für den Motorsport entwickelt, ist das System auch eine Option für Kfz-Werkstätten, die ohne Spurmessbühne oder Grube vermessen wollen.

Auch Werkstätten können die Fahrwerksvermessung von Wilkinson Engineering ohne eine Hebebühne einsetzen.(Bild:  Bartling Photography)
Auch Werkstätten können die Fahrwerksvermessung von Wilkinson Engineering ohne eine Hebebühne einsetzen.
(Bild: Bartling Photography)

Deutschland ist das Land der Dichter und Denker, richtig? Richtig! Und was noch? Genau: das Land der Erfinder, Stichwort Automobil. Und so hat auch der Motorsport bei uns eine lange Tradition. Was bei zwei dieser Tatsachen – Erfinder und Motorsport – herauskommt, das beweisen gerade drei Kfz-Meister aus Bremen: Nils Frese, Phillip Stern und Michael Wilkinson. Zusammen haben sie den Trackside Aligner entwickelt; ein digitales Laser-Achsmesskonzept, mit dem man Rennsportfahrzeuge deutlich schneller und zudem präziser vermessen kann (im Vergleich zu typischen Laser-Systemen).

Denn: Anders als bei diesen muss der Anwender nichts referenzieren, wie z. B. die horizontale Messkopfposition mithilfe einer Spurlatte einmessen. So verkürzt die Bremer Entwicklung die übliche Aufbauzeit spürbar und ermöglicht zudem Spurmessungen gegen die Fahrzeugmittellinie bzw. zur Geofahrachse. Alles, was man tun muss, ist, sechs Laser auf definierte Flächen auszurichten (vier Laser von Rad zu Rad einer Seite, plus zwei Laser von linker zu rechter Seite).