Stahlwille: Sicher schrauben unter Hochspannung

Autor: Ottmar Holz

Hybrid- und Elektrofahrzeuge sind in den Werkstätten fast schon alltäglich. Doch reparieren darf die Hochvolttechnik nur geschultes Personal – und braucht dafür spannungssicheres Werkzeug.

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Der 48-teilige VDE-Werkzeugsatz im Koffer eignet sich speziell für Anwendungen im Bereich der Elektromobilität.
Der 48-teilige VDE-Werkzeugsatz im Koffer eignet sich speziell für Anwendungen im Bereich der Elektromobilität.
(Bild: Stahlwille)

Der Wuppertaler Werkzeughersteller und Drehmomentspezialist Stahlwille bietet einen 48-teiligen VDE-Werkzeugsatz im Koffer speziell für Anwendungen im Bereich der Elektromobilität an. Das Werkzeugset erlaubt sicheres Arbeiten auch unter Spannungen bis 1.000 Volt. Die Werkzeuge sind Bestandteil des in Breite und Tiefe mit Blick auf die tägliche Praxis zusammengestellten VDE-Werkzeugprogramms von Stahlwille. Es beinhaltet mehr als 130 geprüfte Produkte. Laut Firmenangabe zeichnen sie sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten aus. Alle Werkzeuge erfüllen die Sicherheitsanforderungen der internationalen Norm IEC 60900.

Durchschlagssicher bis 1.000 Volt

Sämtliche VDE-Werkzeuge von Stahlwille sind durchschlagssicher bis 1.000 Volt. Die isolierende Schutzschicht signalisiert mit ihrer roten Farbgebung auch optisch, dass es sich hier um Werkzeug für besondere Einsatzbedingungen handelt. Die Drehmomentschlüssel, Feinzahnknarren, Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen werden einzeln sowie in anwendungsorientierten Zusammenstellungen angeboten, die sich komfortabel lagern und transportieren lassen. Mit im Sortiment befinden sich diverse Torx-Steckschlüssel und Schraubendrehereinsätze für Innenvielzahlschrauben.

Vom Drehmomentschlüssel bis zur Vielzahnnuss: Die VDE-Werkzeuge von Stahlwille zeichnen sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten aus.
Vom Drehmomentschlüssel bis zur Vielzahnnuss: Die VDE-Werkzeuge von Stahlwille zeichnen sich durch ergonomisches Design, geringe Toleranzen und lange Standzeiten aus.
(Bild: Stahlwille)

Bewährt, präzise und VDE-geprüft

Ein weiteres Highlight des VDE-Sortiments von Stahlwille ist der Drehmomentschlüssel Manoskop 730 VDE. Er ist laut Stahlwille das einzige Modell am Markt, bei dem Anwender die Einsteckknarre selbst tauschen können, ohne dass sie eine erneute Prüfung der Isolation vornehmen müssen. Das gelte auch für die Nachjustierung, die bei diesem Schlüssel ohne Demontage möglich sei. Dadurch kann der Betrieb Zeit und Kosten sparen. Ein weiterer Vorteil: Das Messelement wird nur beim Anziehen von Verschraubungen belastet. Daher muss der Anwender den Schlüssel nicht zeitaufwendig auf Null zurückdrehen, um die vorgespannte Feder zu entlasten, wenn er mit diesem Arbeitsschritt fertig ist. Mit zur professionellen Ausstattung gehört die „QuickRelease“-Verriegelung für die zuverlässige Arretierung der Einsteckwerkzeuge.

Stahlwille hält auch die von vielen Kfz-Profis geschätzten 3/8-Zoll-Feinzahnknarren in einer VDE-Ausführung bereit. Mit 80 Zähnen besitzen sie einen sehr kleinen Rückholwinkel von nur 4,5 Grad. Mit ihnen kann der Monteur auch auf engstem Raum.arbeiten. Der spezielle Verriegelungsmechanismus macht diese Knarren besonders sicher: Die Nüsse und Steckschlüssel sitzen unverlierbar auf der Knarre. Erst der Druck auf den Quick-Release-Knopf löst das Einsteckwerkzeug, das der Monteur dann wechseln kann.

Stahlwille bietet den 48-teiligen Koffersatz „13300 VDE“ für 1.668,30 Euro im einschlägigen Fachhandel an. Der Drehmomentschlüssel Manoskop 730R/5 VDE ist zusammen mit der „QuickRelease“-Einsteckknarre in 3/8-Zoll für 542,20 Euro erhältlich. (Alle Preise UVP zzgl. MwSt.)

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Redakteur Service und Technik