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Startschuss für Alpine in Deutschland

| Autor: Christoph Baeuchle

Mit Alpine will die Renault-Gruppe noch sportlicher werden. Nun haben die Franzosen die ersten Standorte in Deutschland eröffnet. Hersteller und Händler sind vom Erfolg der Marke überzeugt.

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Von vorne, von hinten, von der Seite: Die „blaue Flunder“ steht im Mittelpunkt.
Von vorne, von hinten, von der Seite: Die „blaue Flunder“ steht im Mittelpunkt.
(Bild: Renault)

Die Renault-Gruppe hat ihre ersten Standorte für die neue Sportwagenmarke Alpine eröffnet. Seit Ende vergangener Woche präsentieren die Renault-Niederlassung in Köln und die Wahl Group in Marburg den kleinen Sportwagen mit der großen Tradition. Insgesamt umfasst das Alpine-Netz elf Standorte in Deutschland, die alle in den nächsten Tagen eröffnen. Europaweit werden künftig 49 Betriebe den Sportwagen verkaufen.

Die international auf 1.955 Exemplare limitierte Erstauflage der neuen Alpine A 110 („Première Edition“) zum Preis von 58.000 Euro ist bereits komplett ausverkauft. Nicht nur der Hersteller, sondern auch Stefan Gnau, der bei der Wahl Group für die Marke verantwortlich ist, ist von ihrem Erfolg überzeugt: „Wir haben bereits 49 Reservierungen.“ Und das, bevor das Auto im Showroom zu sehen war.

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Wer kauft ein Auto, das er noch gar nicht kennt? „Es sind vor allem Leute, die den Alpine noch aus ihrer Jugend kennen“, berichtet Gnau. Darunter seien zahlreiche Unternehmer und Freiberufler. Die einstige Sportwagenmarke, die Renault 1995 eingestellt hat, hat noch ihre Fans und Enthusiasten. Sie sollen auch für den künftigen Erfolg die Grundlage bilden.

Denn bei der Einführung des neuen Modells setzt der Hersteller auf die Tradition. Klein und wendig wie ihr Vorgänger ist auch die neue Alpine A110. „Leichtbau hat für uns eine entscheidende Rolle gespielt“, berichtet Christophe Guiot, der in Deutschland für die Marke verantwortlich ist.

Alpine soll Renault fehlende Leidenschaft einhauchen

Von dem erhofften Erfolg der neuen Sportwagenmarke will auch Renault profitieren. „Alpine steht für Leidenschaft, das fehlt uns noch ein wenig“, gesteht Uwe Hochgeschurtz, Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland. Auch wenn es bei Renault derzeit gut laufe, können die Marke vom Pepp des Sportwagens weiter profitieren.

Neben der „Première Edition“ kündigte Alpine zudem auf dem Genfer Autosalon zwei weitere Straßenversionen für den Mittelmotorsportwagen A110 an: Die gewichtsoptimierte Variante „Pure“ richtet sich an passionierte Sportfahrer und startet bei 54.700 Euro. Die komfortorientierte Version A110 „Légende“ wird ab 58.500 Euro erhältlich sein.

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