Streetscooter: Der Abschied rückt näher

Transporter spielt in der Post-Strategie keine Rolle mehr

| Autor: dpa/gr

Die Zukunft des Streetscooter ist weiterhin unklar.
Die Zukunft des Streetscooter ist weiterhin unklar. (Bild: Streetscooter)

Die Zukunft der Post-Tochter Steetscooter steht weiter in den Sternen. Obwohl die Deutsche Post am Dienstag ihre „Strategie 2025“ vorstellte, verlor Vorstandschef Frank Appel kein Wort zu dem früher viel gelobten Elektrotransporter-Projekt. „Wir wollen uns auf unsere Kern-Logistikaktivitäten konzentrieren“, sagte auf Nachfrage Finanzchefin Melanie Kreis.

Seit längerem steht letztlich fest, dass das 2014 gekaufte Start-up aus Aachen verkauft oder mit einem externen Partner betrieben werden soll. Man wolle nicht zu einem großen Hersteller von leichten Nutzfahrzeugen werden, bekräftigte Kreis nun nochmals. „Deswegen suchen wir nach dem richtigen Setup, um die Streetscooter-Geschichte erfolgreich weiterzuschreiben.“ Die Post suche aber noch die richtige Konstellation für die Zukunft.

Streetscooter: Elektro-Offensive der Deutschen Post

Parallel zur Unsicherheit über die künftige Zugehörigkeit arbeitet Streetscooter an einer Internationalisierung. Die Noch-Post-Tochter will mit dem chinesischen Autohersteller Chery ein Joint Venture gründen, um die E-Lieferwagen der Post-Tochter auch in China zu produzieren. Ziel der Zusammenarbeit ist nach Unternehmensangaben ein elektrisches Nutzfahrzeug speziell für den chinesischen Markt und andere ausgewählte Länder.

Dazu gehören die lokale Fertigung und Beschaffung sowie der landesweite Vertrieb und Service. Die Absichtserklärung sieht einen schrittweisen Einstieg in den chinesischen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge vor, für 2021 ist die Serienproduktion mit Produktionskapazitäten von bis zu 100.000 E-Fahrzeugen jährlich geplant.

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