Subaru bringt ersten Plug-in-Hybrid noch 2018

Neustart für den Crosstrek Hybrid

| Autor: Christoph Seyerlein

Ein Zeitplan für die Elektrifizierung von Subaru in Deutschland ist noch nicht bekannt.
Ein Zeitplan für die Elektrifizierung von Subaru in Deutschland ist noch nicht bekannt. (Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Bei Subaru tut sich etwas in Sachen Elektrifizierung. Wie der Hersteller kürzlich auf seiner US-Medienseite verkündete, steht der erste Plug-in-Hybrid der Marke in den Startlöchern. Noch in diesem Jahr planen die Japaner mit dem Marktstart des „Crosstrek Hybrid“ in den USA.

Zu den technischen Daten des Autos ist noch relativ wenig bekannt. Klar ist, dass sich Subaru für die PHEV-Technologie bei Toyota bedient. Jene soll in Verbindung mit dem typischen Boxermotor von Subaru zum Einsatz kommen. Sehr wahrscheinlich wird das Fahrzeug dem neuen Subaru XV ähneln – schließlich vermarktet das Fabrikat das SUV in den USA unter dem Namen Crosstrek.

Wann Subaru in Deutschland mit der Elektrifizierung loslegt, ist allerdings weiter unklar. Der Importeur teilte »kfz-betrieb« auf Nachfrage mit, dass der Crosstrek Hybrid allein für den US-Markt bestimmt sei. „Der Hersteller hat noch keine Angaben gemacht, wann welches Auto nach Deutschland kommt. Klar ist nur: Der Crosstrek Hybrid kommt nicht“, sagte eine Sprecherin.

Subaru-Deutschlandchef Christian Amenda hatte sich in Gesprächen mit »kfz-betrieb« zuletzt immer wieder offen für eine Elektrifizierung der Modellpalette gezeigt. Da sich der Hersteller schrittweise vom Diesel verabschiedet, ist gerade wegen in naher Zukunft drohender CO2-Strafzahlungen „der Innovationsdruck da“, hatte Amenda am Rande des diesjährigen Automobilsalons in Genf gesagt.

Allerdings gab der Importeurschef auch zu bedenken, dass die Subaru-Organisation in Deutschland keinen plötzlichen Einstieg in die Elektromobilität schultern könne. „Das Thema ist eine Chance, aber auch eine Herausforderung. Unser Händlernetz ist auf die Elektromobilität noch nicht vorbereitet, da besteht großer Schulungsbedarf. Auch wir als Importeur sind dafür noch nicht bereit“, so Amenda.

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