Subaru: Elektrifizierung von 40 Prozent der Modelle bis 2030

Redakteur: Viktoria Hahn

Subaru will auch in Zukunft am Boxermotor festhalten. Doch die Japaner haben mittlerweile auch die E-Mobilität fest im Blick.

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Ohne Kühlergrill: Das Konzept von Subarus erstem Elektroauto.
Ohne Kühlergrill: Das Konzept von Subarus erstem Elektroauto.
(Bild: Subaru)

Im Rahmen einer Präsentation seiner künftigen Ausrichtung hat der japanische Autohersteller in Tokio eine weitreichende Elektrostrategie für die kommenden Jahrzehnte und zugleich das Konzept eines rein elektrischen SUV präsentiert. Informationen zur Antriebstechnik des bislang namenlosen Kompaktwagens gibt es noch nicht.

Subarus E-Strategie sieht eine Elektrifizierung von mindestens 40 Prozent der Modellpalette bis 2030 vor. Dabei sind verschiedene Hybridisierungsgrade wie auch rein batterieelektrische angetriebene Fahrzeuge vorgesehen. Ab 2035 soll es ausschließlich elektrifizierte Autos geben. Bis 2050 will man eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf die Gesamtbilanz, also von Herstellung bis Nutzung, um 90 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2010 erreichen.

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Das vorgestellte 1:1-Modell eines zukünftigen Subaru-Stromers zeichnet sich durch ein auffällig kantiges Design und diverse Schwarzakzente aus. Dort, wo sich bei anderen Subaru-Modellen ein Kühlergrill befindet, wurde ein geschlossenes, hexagonales Element mit Markenlogo eingelassen.

Auffällige Details sind kamerabasierte Außenspiegel sowie ein durchgehendes Rückleuchtenband. Vermutlich wird das Fahrzeug auf einer Plattform aufsetzen, die Subaru und Toyota gemeinsam entwickeln. Diese soll verschiedenen Baureihen im C- und D-Segment als Basis dienen. Bis ein erstes Serienmodell auf der neuen Antriebsplattform auf den Markt kommt, werden noch einige Jahre vergehen.

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