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Suzuki bereitet sich auf Wechsel an der Spitze vor

Autor: Christoph Seyerlein

Seit Juni bekleidet Felix von Eynern die neugeschaffene Position des General Managers Sales and Marketing bei Suzuki. Perspektivisch soll der Ex-Renault-Mann Thomas Wysocki an der Spitze der Organisation ablösen.

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Noch im Doppelpack bei Suzuki an Bord: Felix von Eynern (li.) und Thomas Wysocki.
Noch im Doppelpack bei Suzuki an Bord: Felix von Eynern (li.) und Thomas Wysocki.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Suzuki will bei der Zukunftsplanung nichts dem Zufall überlassen. Da der derzeitige Director Sales and Marketing Automobile, Thomas Wysocki, in „absehbarer Zeit“ in den Ruhestand wechseln wird, baut der Importeur mit Felix von Eynern bereits einen Nachfolger auf, wie Suzuki »kfz-betrieb« im Gespräch am Rande der IAA bestätigte. Den genauen Zeitpunkt für die Übergabe wollten Wysocki und von Eynern noch nicht verraten.

Felix von Eynern war im Juni 2017 von Renault Deutschland zu Suzuki gewechselt. Er übernahm den neu geschaffenen Posten als General Manager Sales und Marketing Automobile. Schon damals hieß es, dass von Eynern einige Aufgaben von Thomas Wysocki übernehmen solle. „Ich wachse nach und nach in meine Rolle bei Suzuki hinein und bekomme immer mehr Aufgaben übertragen“, sagte von Eynern. Das letzte Wort bei wichtigen Entscheidungen hat vorerst aber weiterhin Wysocki. Laut Wysocki selbst ist der Zeitpunkt für seinen Abschied noch nicht finalisiert, es gebe aber einen „klaren Horizont“ dafür. „Jetzt gilt es, Felix von Eynern gut in die Dinge einzuarbeiten“, sagte der 58-Jährige.

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Auch modellseitig gibt es am Suzuki-Stand bei der IAA etwas Neues zu entdecken. Das Fabrikat hat als Weltpremiere den neuen Suzuki Swift Sport mit nach Frankfurt gebracht. Er soll als Imageträger den Absatz für die aktuelle Generation des Swift ankurbeln, die seit rund drei Monaten am Markt ist. Die Verkäufe für das Modell liefen eher schleppend an. Wysocki erklärt das mit Restbeständen und Leasingrückläufern des Vorgängermodells, die die Händler noch vermarkten mussten und einer etwas angespannten Liefersituation aus Japan.

Bange um den neuen Swift ist es der Suzuki-Spitze aber nicht. Man erwarte, dass das Modell in den kommenden Monaten auch beim Absatz durchstarte. Der Markteinführung des Swift Sport soll im Frühjahr 2018 erfolgen. Die größte Veränderung zum Vorgänger gibt es dabei unter der Haube: Statt dem bisherigen 1,6-Liter-Sauger mit 136 PS setzt Suzuki im Swift Sport künftig auf einen 1,4-Liter-Turbo mit 140 PS. Konkrete Preise nennt Suzuki noch nicht, sie dürften aber leicht über den 18.500 Euro für den Vorgänger liegen.

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Mehr zur Situation bei Suzuki lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben des »kfz-betrieb«.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«