Suzuki SX4: Das Urban-Cross-Car
Suzukis Kompakt-Crossover bietet sparsame Diesel- und Benzinmotoren sowie eine reichaltige Sicherheitsausstattung in Serie. Technisches Highlight ist der „intelligente Allradantrieb“ i-AWD.
Seit Juni 2006 ist Suzuki mit einem Urban-Cross-Car (UXC) in Deutschland am Start. Der Suzuki SX4 kombiniert die Dynamik eines SUV mit den Vorteilen sportlicher Kleinwagen und bedient damit den anhaltenden Trend zu Crossover-Modellen.
Als Antriebseinheiten stehen zwei Motoren zur Wahl, die beide die Abgasnorm Euro 4 erfüllen. Top-Aggregat ist ein 1.9-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung, der eine Leistung von 88 kW/120 PS entwickelt. Sein kombinierter Verbrauch liegt bei 6,3 Litern Diesel je 100 Kilometer. Ein Dieselpartikelfilter (DPF) gehört zur Serienausstattung.
Neben dem Diesel bietet Suzuki für den SX4 auch einen 79 kW/107 PS starken 1.6-Liter-Benzinmotor an. Der Vierzylinder-Motor verbraucht 6,7 Liter Superbenzin je 100 Kilometer. Etwas höher ist der Verbrauch der optional erhältlichen 4x4-Variante (6,9 Liter Super/100 km) und der frontangetriebenen Automatikversion (7,4 Liter Super/100 km).
Intelligenter Allradantrieb i-AWD
Dabei setzt das Urban-Cross-Car auch im technischen Bereich Akzente. So ist der SX4 laut Hersteller eines der wenigen Autos seiner Klasse, bei dem sich auf Wunsch Allradantrieb, Sechsganggetriebe und Dieselmotor zu einem „attraktiven Gesamtpaket“ verbinden lassen. Eines der technischen Highlights des Suzuki SX4 ist der „intelligente Allradantrieb“ i-AWD. Das System ermöglicht es dem Fahrer mittels einer elektromagnetisch gesteuerten Lamellenkupplung zwischen den Modi 4WD-Auto, 4WD-Lock und 2WD zu wählen und diese auch während der Fahrt umzuschalten.
Im 4WD-Auto-Betrieb wird das Antriebsmoment zunächst nur zu den Vorderrädern geleitet, bis die Sensoren der ABS-Elektronik erkennen, dass ein Rad durchdreht oder durchzudrehen droht. Sobald dies geschieht, wird über eine elektromagnetisch gesteuerte Lamellenkupplung die Hinterachse zugeschaltet.
Der 4WD-Lock-Modus sorgt für ein noch stabileres Anfahren und eine sichere Traktion auf Schlamm, Schnee und anderem rutschigen Untergrund. Das Antriebsmoment wird dabei im festen Verhältnis von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Der Modus bleibt bis 60 km/h aktiviert und schaltet dann zugunsten eines höheren Fahrkomforts automatisch in den 4WD-Auto-Betrieb um. Zudem kann als dritte Variante der 2WD-Modus für reinen Frontantrieb gewählt werden.
Üppige Ausstattung
Mit einer Länge von 4,10 Metern bleibt der SX4 im kompakten Bereich und bietet dennoch viel Raum. Er bietet Platz für bis zu fünf Personen sowie ausreichend Gepäck. Der Gepäckraum lässt sich so von 245 auf bis zu 625 Liter (VDA) vergrößern. Bei dachhoher Beladung ist sogar ein Volumen von bis zu 1.045 Litern möglich. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 teilbar. Durch Umklappen und Hochstellen der Rücksitze entsteht eine durchgängige, fast ebene Ladefläche.
Der SX4 ist in insgesamt neun verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Bereits die Basisversion „Club“ verfügt serienmäßig über Servolenkung, CD-Radio, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Multifunktionsdisplay, höhenverstellbares Lenkrad und höhenverstellbaren Fahrersitz. Gegen Aufpreis gibt es eine manuelle Klimaanlage und ein MP3-fähiges CD-Radio mit Lenkradbedienung.
Auch die serienmäßige Sicherheitsausstattung lässt kaum Wünsch offen. Hierzu zählen unter anderem Front- und Seitenairbags vorn sowie durchgehende Vorhangairbags, Seitenaufprallschutz, ein modernes Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), die elektronische Stabilitätskontrolle (ESP) mit Traktionskontrolle (TCSS) sowie die Isofix-Kindersitzbefestigung. Das Resultat der aufwändigen Sicherheits-Maßnahmen sind laut Hersteller die „vorbildlichen Noten“ des Suzuki SX4 beim EuroNCAP-Crash-Test. Dabei erhielt der SX4 den Angaben zufolge vier Sterne in der Kategorie „Insassenschutz“ sowie jeweils drei Sterne in der Kategorie „Kindersicherheit“ und „Fußgängerschutz“.
(ID:303554)