Suzuki trennt sich von Thomas Wysocki

Andreas Franz wird Director Sales und Marketing

| Autor: Christoph Seyerlein

Thomas Wysocki (li.) hat Suzuki Deutschland verlassen. Seine Aufgaben übernimmt Andreas Franz (re.).
Thomas Wysocki (li.) hat Suzuki Deutschland verlassen. Seine Aufgaben übernimmt Andreas Franz (re.). (Bild: Suzuki)

In Suzukis Deutschland-Zentrale in Bensheim rumort es weiter. Wie der Importeur mitteilte, hat mit Thomas Wysocki der langjährige Vertriebs- und Marketingchef das Unternehmen verlassen. Seine Aufgaben übernimmt mit sofortiger Wirkung Andreas Franz. Franz war bislang General Manager Aftersales. In jene Rolle schlüpft von nun an Norbert Knebel, bisher Senior Manager Service.

Eigentlich sollte Wysocki noch bis April 2019 aktiv bleiben, im Anschluss war geplant, dass er in den Ruhestand wechselt. Aus einer Suzuki-Mitteilung geht hervor, dass eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung der Suzuki Deutschland GmbH um Seiichi Maruyama und Wysocki offenbar nun doch nicht nicht mehr möglich ist.

Thomas Wysocki war ein Suzuki-Urgestein. Den Posten als Vertriebs- und Marketingchef hatte er seit 2011 inne, zuvor war er bereits jahrelang bei den Japanern beschäftigt. Sein Nachfolger Andreas Franz ist seit 2004 für Suzuki Deutschland tätig und bringt zudem Erfahrungen aus seiner Zeit bei Kia Motors Deutschland und Mitsubishi F&E Europe mit. Der neue General Manager Aftersales, Norbert Knebel, arbeitet sei 2003 für Suzuki.

Aufregung rund um die Situation in Bensheim hatte es bereits im Herbst 2018 gegeben, als Suzuki ankündigte, die für Gesamteuropa zuständigen Abteilungen für IT sowie für Teile und Zubehör an den Produktionsstandort Esztergom in Ungarn verlegen. Mit rund 180 Stellen war etwa die Hälfte aller Arbeitsplätze in Bensheim von jener Aktion betroffen.

Suzuki will die Hälfte der deutschen Belegschaft entlassen

Suzuki will die Hälfte der deutschen Belegschaft entlassen

29.10.18 - Die Importeurstochter verlegt im kommenden Jahr zwei Abteilungen, die für das Europageschäft zuständig sind, nach Ungarn. 180 Stellen sollen dabei wegfallen. lesen

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45688052 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Verkauf E-Transporter: „Der Einstieg in die E-
Mobilität will geplant sein“

Verkauf E-Transporter: „Der Einstieg in die E- Mobilität will geplant sein“

Matthias Willy, Verkaufsleiter Transporter und Vans des Niederlassungsverbunds Württemberg bei der Daimler AG, resümiert die Erfahrungen aus dem ersten Verkaufsjahr des Elektrotransporters Mercedes-Benz E-Vito. lesen

Leichte Nutzfahrzeuge: Mit Volldampf voraus

Leichte Nutzfahrzeuge: Mit Volldampf voraus

Die Nachfrage nach Transportern ist hoch: Für das laufende Jahr erwarten nahezu alle Hersteller weiter wachsende Absatzzahlen. Die E-Mobilität spielt auch in diesem Segment eine immer wichtigere Rolle. lesen