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Suzuki verkauft erstmals mehr als drei Millionen Autos in einem Jahr

| Autor: Christoph Seyerlein

Für Suzuki hielt das zurückliegende Geschäftsjahr einige Rekorde bereit. Auch in Deutschland lief und läuft es bei der Marke rund. Mit den Erfolgen tut sich bei den Japanern aber auch eine Baustelle auf.

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Suzuki hat seinen Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als zehn Prozent steigern können.
Suzuki hat seinen Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als zehn Prozent steigern können.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Suzuki hat das zurückliegende Geschäftsjahr mit mehreren Rekorden abgeschlossen. Wie der Hersteller kürzlich mitteilte, hat er zwischen April 2017 und März 2018 weltweit rund 3,22 Millionen Autos verkauft. Damit übersprangen die Japaner erstmals die Drei-Millionen-Marke beim Absatz und steigerten ihren bisherigen Bestwert aus dem Vorjahr noch einmal um 10,5 Prozent.

Vor allem international legte Suzuki ein dynamisches Wachstum hin. Mit 2,56 Millionen verkauften Autos konnte sich die Marke auf den Weltmärkten im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent verbessern. In der Heimat ging es mit 668.000 Einheiten ebenfalls voran, wenn auch etwas langsamer (+4,6 %).

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Auch in Deutschland lief es für Suzuki zuletzt rund. 2017 verkaufte die Marke hierzulande mit 38.165 Einheiten 21,7 Prozent mehr neue Autos als noch 2016. Im laufenden Jahr liegt das Fabrikat per März mit 9.879 Verkäufen noch einmal 5,1 Prozent über dem Niveau aus dem Jahr 2017 zu jenem Zeitpunkt.

Mehr Absatz erfordert zwangsläufig auch höhere Produktionsvolumen. Auch das hat Suzuki nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr hochfahren können. Mit 3,34 Millionen Einheiten bauten die Japaner 8,6 Prozent mehr Autos als im Jahr zuvor und stellten damit einen neuen Produktionsrekord auf. Und der Autobauer will die Schlagzahl weiter erhöhen: Im März liefen laut einer Mitteilung 316.000 Suzuki-Modelle vom Band (+5,7 %). Damit stiegen die Fertigungszahlen den 15. Monat in Folge.

Wichtig ist das auch Suzuki Deutschland. Die Händler hierzulande klagen immer wieder über lange Lieferzeiten. Auch Thomas Wysocki, Vertriebsleiter von Suzuki Deutschland, hatte im Gespräch mit »kfz-betrieb« kürzlich gesagt: „Der Hersteller kommt schon jetzt mit der Produktion kaum hinterher, gerade die Nachfrage nach dem Ignis ist so groß, dass wir Schwierigkeiten haben, sie zu bedienen.“

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