Suzuki will die Hälfte der deutschen Belegschaft entlassen

Autor: Jens Rehberg

Die Importeurstochter verlegt im kommenden Jahr zwei Abteilungen, die für das Europageschäft zuständig sind, nach Ungarn. 180 Stellen sollen dabei wegfallen.

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Suzuki in Bensheim
Suzuki in Bensheim
(Foto: Suzuki)

Suzuki will die für Gesamteuropa zuständigen Abteilungen für IT sowie für Teile und Zubehör von Bensheim an den Produktionsstandort Esztergom in Ungarn verlegen. In diesem Zuge sollen in Bensheim 180 der insgesamt 360 Stellen bei dem Importeur wegfallen. Wie Suzuki am Montag bekannt gab, will man unverzüglich Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen.

Die Pressemitteilung wurde von einem Beratungsunternehmen versendet, das unter anderem auf Krisen-PR spezialisiert ist. Die Sprecherin des Dienstleisters sagte auf Anfrage, es sei nicht bekannt, wie viele Stellen in Ungarn im Zuge der Umstrukturierung geschaffen werden sollen.

Der Importeur begründete die Maßnahme mit „schnelleren Entscheidungs- und Abstimmungsprozessen“, da in Ungarn alle europaweit relevanten Funktionen mit Produktion und Montage räumlich zusammengeführt werden sollen.

Bensheim solle sich künftig nur noch auf die Vertriebs-, Aftersales- und Teileaktivitäten für den deutschen Markt konzentrieren. Die schrittweise Verlagerung der betroffenen Bereiche sei für das kommende Jahr geplant. Man rechne mit einem „reibungslosen Ablauf für Kunden, Händler und Lieferanten“.

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Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«