Tesla-Käufer: Männlich, gebildet, Vielfahrer

Autor: Andreas Wehner

Wer interessiert sich eigentlich für einen Tesla? Das Marktforschungsunternehmen Puls ist dieser Frage in einer Sonderauswertung seiner Studie „Autokäufermonitor 2019“ nachgegangen.

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(Bild: Tesla)

Wer sich für einen Tesla interessiert, ist eher männlich, gebildet und gehört mit durchschnittlich über 20.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr zu den Vielfahrern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Puls. „Tesla widerlegt somit die landläufige Meinung, dass Elektroautos primär etwas für Kurzstrecken und Stadtverkehr sind“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse.

Dabei sind die potenziellen Tesla-Kunden für gewöhnlich gut situiert. 37 Prozent verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro. Von den übrigen Autokäufern in Deutschland gehören dagegen deutlich geringere 23 Prozent zu dieser einkommensstarken Gruppe.

Offenheit für Umwelttechnologien und Innovationen

Damit im Zusammenhang steht die Bereitschaft, relativ viel Geld für das zukünftige Fahrzeug einzuplanen. Im Durchschnitt sind das bei Tesla-Interessenten 48.600 Euro. Auto-Interessenten, die Tesla nicht erwägen, liegen mit einem Durchschnittswert von 28.100 Euro deutlich darunter.

Dazu passend weist die Studie zudem aus, dass Tesla-Modelle vor allem für die Interessenten der deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes sowie für potenzielle VW-Käufer eine Alternative sind. Zudem sind Tesla-Interessenten auch deutlich offener für Innovationen und Umwelttechnologien, aber auch stärker designorientiert.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«